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Vermögen: Ivanka Trump und Jared Kushner verdienen 82 Millionen Dollar - neben ihrer Beratertätigkeit

Das Jahr 2017 hat sich für Ivanka Trump und Jared Kushner gelohnt: Das Paar erzielte einem Medienbericht zufolge Einkünfte von über 82 Millionen Dollar, wobei der Anteil Kushners wesentlich höher ist.

Ivanka Trump und Jared Kushner

Jared Kushner und Ivanka Trump

AFP

Ivanka Trump und ihr Ehemann haben nach einem Medienbericht im vergangenen Jahr mindestens 82 Millionen Dollar (rund 70 Millionen Euro) an Einkommen erzielt - neben ihren Beratertätigkeiten im Weißen Haus. Wie die "Washington Post" am Dienstag berichtete, flossen der Tochter von US-Präsident Donald Trump 3,9 Millionen Dollar aus ihren Anteilen an dem familieneigenen Hotel Trump International in Washington zu. Mehr als fünf Millionen Dollar erhielt Ivanka Trump im vergangenen Jahr von dem Trust, der ihre Kleidermarke verwaltet. 

Hinzu kam eine Abfindung der Trump Organization von mehr als zwei Millionen Dollar, wie die Zeitung unter Berufung auf Einkommensnachweise des Paars berichtete. In der Trump Organization hatte der seine Geschäftsaktivitäten gebündelt. Seit seinem Amtsantritt wird sie von seinen beiden Söhnen geleitet.

Managementaktivitäten liegen offiziell auf Eis

Kushners Einkünfte waren dem Bericht zufolge deutlich höher als die seiner Frau: Schwiegersohn kommt demnach auf insgesamt 70 Millionen Dollar. Mehr als fünf Millionen Dollar Einkommen erwirtschaftete er demnach mit der Immobilienfirma Kushner Cos. durch einen Apartmentkomplex im Bundesstaat New Jersey. Kushner habe Einkünfte aus dutzenden Firmen deklariert, die zum familieneigenen Immobilienkonzern gehören.

Die Zeitung schätzt sein Vermögen im vergangenen Jahr auf 179 bis 735 Millionen Dollar, das seiner Frau auf 55,3 bis 75,6 Millionen Dollar. Die große Bandbreite ergibt sich aus Besonderheiten bei der Erfassung durch die US-Ethikbehörde.

Trump und Kushner hatten ihre Managementaktivitäten für ihre Firmen für die Zeit ihrer Beratertätigkeiten im Weißen Haus auf Eis gelegt, um Interessenkonflikte zu vermeiden. Die Einkünfte sprudeln dennoch munter weiter.   

tis / AFP