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Kampf gegen den Terror: USA senken Terroralarmstufe

Die USA haben ihre vor Weihnachten erhöhte Terroralarmstufe wieder gesenkt. Danach wird das Risiko eines oder mehrerer Anschläge jetzt als "erhöht" und nicht mehr als "hoch" eingestuft.

Die USA haben am Freitag ihre vor Weihnachten erhöhte Terroralarmstufe wieder gesenkt. Danach wird das Risiko eines oder mehrerer Anschläge jetzt als "erhöht" und nicht mehr als "hoch" eingestuft, wie Heimatschutzminister Tom Ridge in Washington mitteilte. "Erhöht" entspricht auf der US-Alarmskala der Farbe Gelb. In den vergangenen 19 Tagen hatte der "Code Orange" gegolten.

Die US-Regierung sei nach sorgfältiger Prüfung zum Schluss gekommen, dass sich die Bedrohung verringert habe, sagte Ridge. Nach geheimdienstlichen Erkenntnissen gebe es weniger glaubwürdige Hinweise auf einen möglichen Anschlag als vor den Feiertagen. Das bedeute aber nicht, dass nicht weiterhin Gefahren bestünden. Ridge zufolge wird es vor diesem Hintergrund in bestimmten Regionen und "bestimmten Bereichen innerhalb des privaten Sektors" weiterhin verstärkte Sicherheitsmaßnahmen wie während der Zeit des "Code Orange" geben.

Der Minister verteidigte die Erhöhung der Alarmstufe vor Weihnachten als notwendig. Er wies darauf hin, dass sich in der Vergangenheit bei Verhören gefangener mutmaßlicher Terroristen herausgestellt habe, dass verstärkte Sicherheitsmaßnahmen zur Verhinderung von Anschlägen auf amerikanische Ziele beigetragen hätten.

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