Irans neuer Religionsführer und Staatsoberhaupt Modschtaba Chamenei fordert in einer ersten Stellungnahme Rache für die Kriegsopfer. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Liveblog.
Wichtige Updates
Lennard Worobic
Hier die aktuell wichtigsten Meldungen:
- Der Iran greift Israel und die Golfstaaten erneut mit Raketen und Drohnen an.
- Erste Botschaft von Irans neuem Obersten Führer Modschtaba Chamenei verlesen
- Zum ersten Mal seit Kriegsbeginn ist Sprit im Tagesvergleich wieder billiger geworden.
- Mehr als 11 Milliarden Dollar kosteten die USA allein die ersten sechs Tage des Krieges. Die US-Demokraten kritisierten bereits die Kosten.
- Israel verlegt Truppen vom Gazastreifen an die Grenze zum Libanon – die Angst vor einer Bodenoffensive wächst.
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Lennard Worobic
Israels Armee hat die Bewohner eines großen Gebiets im Süden des Libanons zur Flucht aufgerufen. Das Militär richtete auf seinem arabischsprachigen Kanal auf der Plattform X eine dringende Warnung an die Menschen, den Bereich südlich des Sahrani-Flusses – etwa 40 Kilometer von der israelisch-libanesischen Grenze – zu verlassen. Bereits vergangene Woche hatte die Armee zur Evakuierung mehrerer Orte im Südlibanon aufgerufen.
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Lennard Worobic
Die deutlich gestiegenen Ölpreise sind nach Darstellung von US-Präsident Donald Trump gut für die USA. „Die Vereinigten Staaten sind mit Abstand der größte Ölproduzent der Welt. Wenn also die Ölpreise steigen, verdienen wir viel Geld“, teilt er auf seiner Plattform Truth Social mit. Trump hatte im Wahlkampf damit geworben, die Energiepreise im Land deutlich zu senken. Infolge des Irankriegs waren die Benzinpreise in den USA allerdings auf das höchste Niveau seit Sommer 2024 gestiegen.
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Lennard Worobic
Erste Botschaft von Irans neuem Oberhaupt
Irans neuer Religionsführer und Staatsoberhaupt Modschtaba Chamenei fordert in einer ersten Stellungnahme Rache für die Opfer im Krieg gegen die USA und Israel. Der 56-Jährige betont die Notwendigkeit von Vergeltung, insbesondere für die bei einem Luftangriff getöteten Schülerinnen, wie es in einer Erklärung des Geistlichen heißt, die im Staatsfernsehen verlesen wurde.
„Besonders empfindlich sind wir gegenüber dem Blut unserer Kinder“, heißt es in der Rede. Bei einem Angriff am ersten Kriegstag Ende Februar waren in Minab im Süden des Landes nach iranischen Angaben rund 170 Schülerinnen getötet worden. Dafür waren nach Recherchen von US-Medien US-Streitkräfte verantwortlich.
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Lennard Worobic
Die letzten Kreuzfahrtgäste von Tui Cruises, die infolge des Irankriegs im Nahen Osten festsaßen, sind auf dem Weg zurück nach Deutschland. Die verbliebenen 180 Passagiere der „Mein Schiff 5“ seien inzwischen in einem Flugzeug auf dem Weg nach Frankfurt, sagte ein Unternehmenssprecher der Nachrichtenagentur DPA.
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Yannik Schüller
Wegen des Kriegs will der Iran nicht an der Fußball-WM im Sommer teilnehmen, sagt der Sportminister. Der Weltverband hat aber bereits einen Alternativplan:
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Yannik Schüller
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben im Iran eine Entwicklungsstätte für dei Produktion von Atomwaffen getroffen.
Die "Anlage in Taleghan" sei "vom Regime genutzt worden, um unerlässliche Fähigkeiten für die Entwicklung von Atomwaffen weiterzuentwickeln". Die israelischen Streitkräften beziehen sich vermutlich auf eine Anlage in Partschin südöstlich von Teheran. Dort führt die islamische Republik laut der auf das iranische Atomprogramm spezialisierten US-Denkfabrik Institute for Science and International Security verdeckte militärische Aktivitäten aus.
Die "Anlage in Taleghan" sei "vom Regime genutzt worden, um unerlässliche Fähigkeiten für die Entwicklung von Atomwaffen weiterzuentwickeln". Die israelischen Streitkräften beziehen sich vermutlich auf eine Anlage in Partschin südöstlich von Teheran. Dort führt die islamische Republik laut der auf das iranische Atomprogramm spezialisierten US-Denkfabrik Institute for Science and International Security verdeckte militärische Aktivitäten aus.
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Yannik Schüller
UNHCR: Mehr als drei Millionen Menschen im Iran seit Kriegsbeginn vertrieben
Im Iran sind seit Beginn der Luftangriffe der USA und Israels nach UN-Angaben mehr als drei Millionen Menschen vertrieben worden. Zwischen 600.000 und einer Million Haushalte seien betroffen, teilt das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR mit. Dies entspreche bis zu 3,2 Millionen Menschen.
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Yannik Schüller
Dutzende Kinder starben beim Raketenangriff auf eine Mädchenschule im Iran. Laut Medienberichten zeigen erste Untersuchungen, dass das US-Militär dafür verantwortlich ist:
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Yannik Schüller
Irans Parlamentspräsident warnt die USA und Israel vor einem Angriff auf Inseln im Persischen Golf.
„Jede Aggression gegen den Boden der iranischen Inseln wird alle Zurückhaltung zunichtemachen", schreibt Mohammed Bagher Ghalibaf auf X. „Wir werden jede Zurückhaltung aufgeben und den Persischen Golf mit dem Blut der Invasoren tränken!, fügt der frühere General hinzu. „Das Blut der amerikanischen Soldaten liegt in (US-Präsident Donald) Trumps persönlicher Verantwortung."
„Jede Aggression gegen den Boden der iranischen Inseln wird alle Zurückhaltung zunichtemachen", schreibt Mohammed Bagher Ghalibaf auf X. „Wir werden jede Zurückhaltung aufgeben und den Persischen Golf mit dem Blut der Invasoren tränken!, fügt der frühere General hinzu. „Das Blut der amerikanischen Soldaten liegt in (US-Präsident Donald) Trumps persönlicher Verantwortung."
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Yannik Schüller
In Teheran harren viele Bewohner angesichts der israelischen Luftangriffe und Berichten über eine unsichere Lage in ihren Wohnungen aus.
Mehrere Bewohner der Millionenmetropole berichten davon, inzwischen so wenig möglich das Haus zu verlassen. Auf den Hauptverkehrsachsen kontrollieren den Angaben nach unterdessen Sicherheitskräfte in kurzen Abständen Fahrzeuge und durchsuchen dabei auch die Handys der Insassen.
Mehrere Bewohner der Millionenmetropole berichten davon, inzwischen so wenig möglich das Haus zu verlassen. Auf den Hauptverkehrsachsen kontrollieren den Angaben nach unterdessen Sicherheitskräfte in kurzen Abständen Fahrzeuge und durchsuchen dabei auch die Handys der Insassen.
Eine Plakatwand in Teheran zeigt den verstorbenen iranischen Obersten Führer Ajatollah Ali Chamene, wie er die Flagge an seinen Sohn und Nachfolger Ayatollah Mojtaba Chamenei weitergibt. Vahid Salemi/AP/DPA
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Yannik Schüller
Die iranischen Revolutionsgarden reklamieren einen Angriff auf einen Öltanker im Persischen Golf für sich.
In den frühen Morgenstunden sei das Schiff „Safesea Vishnu" unter der Flagge der Marshallinseln getroffen worden, berichtet Irans staatliche Nachrichtenagentur Irna. Der Angriff auf den Öltanker sei erfolgt „nachdem er den Warnungen und Aufforderungen der Marine der Revolutionsgarden nicht nachgekommen" sei. Das Schiff befindet sich nach iranischer Darstellung in US-Besitz.
In den frühen Morgenstunden sei das Schiff „Safesea Vishnu" unter der Flagge der Marshallinseln getroffen worden, berichtet Irans staatliche Nachrichtenagentur Irna. Der Angriff auf den Öltanker sei erfolgt „nachdem er den Warnungen und Aufforderungen der Marine der Revolutionsgarden nicht nachgekommen" sei. Das Schiff befindet sich nach iranischer Darstellung in US-Besitz.
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Yannik Schüller
Der internationale Flughafen in Kuwait ist nach Behördenangaben erneut mit Drohnen angegriffen worden.
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Yannik Schüller
Sprit erstmals seit Kriegsbeginn im Tagesvergleich billiger
Zum ersten Mal seit Kriegsbeginn ist Sprit im Tagesvergleich wieder billiger geworden. Superbenzin der Sorte E10 und Diesel waren im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Mittwochs um 3,4 beziehungsweise 5,4 Cent billiger als am Dienstag, wie der ADAC mitteilt.
Mit 2,011 Euro pro Liter war E10 allerdings immer noch gut 23 Cent teurer als am Tag vor Kriegsausbruch. Bei Diesel waren es mit 2,134 Euro pro Liter am Mittwoch sogar knapp 39 Cent mehr als vor Beginn der Angriffe.
Ein zentraler Treiber des Preisanstiegs der letzten Zeit sind die Rohölpreise, die in den vergangenen eineinhalb Wochen kräftig zugelegt haben. Hintergrund ist, dass der Krieg die Straße von Hormus betrifft, durch die große Mengen an Rohöl aber auch Flüssiggas transportiert werden.
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Phil Göbel
Im Norden des Irak ist nach Angaben aus Rom ein italienischer Militärstützpunkt angegriffen worden. Er verurteile die Attacke in Erbil auf das Schärfste, schrieb der italienische Außenminister Antonio Tajani im Onlinedienst X. Bei dem Angriff sei niemand verletzt worden.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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