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Nordkoreas Machthaber: Sein Stuhlgang ist topsecret: Das steckt hinter Kim Jong Uns exklusiver Toilette

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat auf seinen Reisen stets einen treuen Begleiter: eine mobile Toilette. Nicht nur aus logistischen Gründen - die Ausscheidungen des Diktators sind topsecret und werden streng bewacht.

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Das Ziel scheint ganz klar: Alles muss perfekt sein. Das Gipfeltreffen zwischen den Staatsführern von Nord- und Südkorea, das in diesen Stunden stattfindet, ist ein historisches Zusammenkommen. Es geht um die Denuklearisierung Nordkoreas, die Verbesserung der gemeinsamen Beziehungen, um nichts geringeres als den Frieden. Dafür gehen die verfeindeten Nationen erstmals seit Jahrzehnten wieder aufeinander zu. Buchstäblich: Mit Kim Jong Un hat zum ersten Mal seit dem Kriegsende vor 65 Jahren hat ein nordkoreanischer Machthaber südkoreanischen Boden betreten.

Es gibt viele symbolische Gesten, eine davon, wie die "Washington Post" berichtet: Der Konferenztisch, an dem Südkoreas Präsident Moon Jae-in und Kim Platz nehmen, soll eine miteinander verbundene Brücke darstellen. Das Essen, das ihnen serviert wird, soll eine Geschichte erzählen - so gebe es etwa Kartoffelrösti , da Kim Jong Un in der Schweiz zur Schule gegangen ist. Und sogar der Abstand, den die Staatschefs dabei voneinander haben, soll millimetergenau abgemessen sein.

Und, nun ja, für Kims durchaus speziellen Gang zur Toilette wird auf südkoreanischer Seite vermutlich auch gesorgt sein.

Die Ausscheidungen des Diktators Kim Jong Un sind topsecret

Denn auch für Kims Stuhlgang werden spezielle Arrangements getroffen. "Um nicht eine öffentliche Toilette besuchen zu müssen, hat der nordkoreanischen Anführer eine persönliche Toilette, die ihn auf seinen Reisen begleitet", berichtet Lee Yun-keol der "Wahsington Post". Er arbeitete in der Leibgarde Kims, bevor er 2005 nach Südkorea überlief.  

Die mobile Toilette hat mehrere Gründe, allerdings hat keiner davon etwas mit Brückenbauen zu tun. Zum einen: Ein Anführer, der geradezu als gottgleich angesehen wird, könne natürlich nicht auf eine öffentliche Toilette gehen, die jedem zugänglich ist. Das berichtet eine mit der Sache vertraute Quelle dem südkoreanischen Nachrichtenportal "Daily NK". Zum anderen: "Die Ausscheidungen des Führers erhalten Informationen über seine Gesundheit und können nicht zurückgelassen werden", erzählt Lee Yun-keol der "Washington Post". Ja, in der Tat, das würde bedeuten: Die Ausscheidungen von Kim Jong Un werden bewacht - und in diesem Fall von Südkorea mit zurück nach Nordkorea genommen, damit niemand etwas über Kim nachprüfen kann.

Auch in Nordkorea kommt die Toilette zum Einsatz

Diese Regelung gelte aber nicht nur für Auslandsreisen, von denen Kim ohnehin - zumindest offiziell - erst zwei gemacht hat. Ende März war der nordkoreanische Machthaber bereits in China zu Gast. Die mobile Toilette soll ihn auch auf seinen Inlandsreisen folgen, etwa, wenn er einen Militärstützpunkt besucht. "Wenn er morgens nicht wie üblich auf die Toilette geht oder unterwegs gehen muss, braucht es zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen", berichtet eine eine Quelle "Daily NK". Sollte er während der Fahrt den Drang verspüren, soll es in seinem Mercedes gar einen Nachttopf geben, den er nutzen kann.

Diese exklusiven Möglichkeiten, die Notdurft zu verrichten, soll einen weiteren Vorteil mit sich bringen: Der Stuhlgang von Kim könne so regelmäßig untersucht werden, um sicherzustellen, dass sich der nordkoreanische Machthaber bester Gesundheit erfreut. 

fs