HOME

Mekka: Blutiger Höhepunkt der Hadsch

Ein Mal im Leben soll jeder Moslem nach Mekka pilgern, so will es die Religion. Für mindestens 345 Menschen war es dieses Jahr jedoch eine Reise in den Tod. Wieder einmal geriet die Massenveranstaltung in Saudi-Arabien außer Kontrolle.

Die Pilgerfahrt nach Mekka wurde für viele muslimische Gläubige zur Reise in den Tod. Bei der islamischen Wallfahrt ("Hadsch") sind am Donnerstag nach Angaben von Ärzten mindestens 345 Männer zu Tode getrampelt und rund 1000 Menschen verletzt worden. Das Unglück ereignete sich bei der symbolischen Steinigung des Teufels in der saudiarabischen Stadt Mena. Zehntausende Menschen hatten sich dort versammelt, um Steine auf die drei Säulen zu werfen, die den Teufel symbolisieren. Die Steinigung hat den Charakter einer rituellen Sündenreinigung. Das Ritual ist einer der Höhepunkte der Pilgerreise, die jeder Muslim einmal in seinem Leben machen sollte. Nach islamischer Vorstellung kommt, wer bei der "Hadsch" stirbt, direkt ins Paradies.

Immer wieder tödliche Tragödien

Wie es hieß, drängten die Gläubigen am Donnerstag zu den Steinen, wobei einige Menschen über Gepäckstücke stolperten, die von Bussen vor einem der Eingänge gefallen waren. Dabei sei eine Panik ausgebrochen. Das nur wenige hundert Meter entfernt gelegene Krankenhaus von Mena war überfüllt mit Verletzten. Einige Pilger berichteten, sie hätten gesehen, wie Leichen in Kühlwagen abtransportiert worden seien. "Es muss Dutzende Tote gegeben haben", sagte der Ägypter Ahmed Mustafa. Ein anderer, Suad Abu Hamada, berichtete, die Polizei habe das Gebiet schnell abgesperrt und dann damit begonnen, die Leichen zu bergen. "Ich konnte sie nicht zählen, es waren zu viele." An der Hadsch nehmen rund 2,5 Millionen Menschen teil. In den vergangenen Jahren kam es immer wieder zu tödlichen Tragödien. Saudi-Arabien hat sich bemüht, die Sicherheit deutlich zu verbessern.

Reuterss/DPA/AP

Themen in diesem Artikel
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.