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Nach Drohungen Nordkoreas Obama rüstet auf


Beinahe täglich spricht das Regime in Nordkorea vom Krieg und droht selbst den USA mit einem atomaren Erstschlag. Das Pentagon erhöht die Raketenabwehr.

Die USA reagieren mit einer Aufrüstung ihrer Raketenabwehr auf zunehmende Drohungen aus Nordkorea. Verteidigungsminister Chuck Hagel kündigte am Freitag an, bis 2017 in Alaska 14 weitere Abfangraketen aufzustellen. Damit kehrt Präsident Barack Obama zu einem Ziel seines Vorgängers George W. Bush zurück, der dort insgesamt 44 solcher Raketen geplant hatte.

Obama wollte den Startplatz in Alaska zwischenzeitlich auf 30 Stück beschränken. Hagel zufolge ist der nun erfolgte Sinneswandel auf die wachsenden Drohungen des Iran und vor allem Nordkoreas zurückzuführen. Der Minister sagte zudem, sein Land werde Pläne forcieren, in Japan ein zweites Radarsystem zur Raketenabwehr aufzubauen.

Nach dem dritten Atomtest Nordkoreas im Februar hatte der UN-Sicherheitsrat seine Sanktionen verschärft. Die Regierung in Pjöngjang drohte Südkorea daraufhin, den Waffenstillstand aufzukündigen, und den USA mit einem Atomschlag.

Die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten in der Region versuchen seit Jahren, Nordkorea von seinem Atomprogramm abzubringen. Experten zufolge ist das Land noch Jahre davon entfernt, die USA mit Nuklearwaffen zu erreichen.

anb/Reuters Reuters

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