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Saddam-Prozess: Angeklagte suchen neue Anwälte

Der Prozess gegen Saddam Hussein ist um eine Woche vertagt worden. Einige Angeklagte sollen Zeit bekommen, Ersatz für ihre ermordeten oder untergetauchten Anwälte zu finden. Zuvor hatte der ehemalige irakische Diktator versucht, den Richter zu maßregeln.

Der Prozess gegen den früheren irakischen Präsidenten Saddam Hussein ist auf den 5. Dezember vertagt worden. Der Vorsitzende Richter sagte, einem Angeklagten solle Zeit gegeben werden, einen Rechtsbeistand zu finden. Zwei Anwälte waren erschossen worden, mehrere andere am Montag nicht zum Prozess erschienen.

Zuvor war die Fernsehübertragung des Prozesses zeitweise unterbrochen worden, als sich dieser ein Wortgefecht mit dem Vorsitzenden Richter lieferte. Saddam hatte sich beschwert, dass ihm Stift und Papier vorenthalten worden seien. "Wie soll ich mich da verteidigen?", fragte er.

Saddam musste vier Treppen zu Fuß gehen

Zudem beschwerte er sich, dass er in Handschellen in den Gerichtssaal gebracht worden sei und dass er wegen eines defekten Fahrstuhls vier Treppen habe zu Fuß gehen müssen.

"Ich werde es der Polizei sagen", erwiderte Richter Risgar Mohammed Amin in dem ihm eigenen höflichen und ruhigen Ton. "Ich will nicht, dass sie denen was sagen, ich will, dass sie es anweisen", verlangte Saddam daraufhin. "Es sind Eindringlinge und Besatzer, und sie müssen ihnen Anweisungen geben."

Die Verhandlung wird 30 Minuten zeitversetzt im Fernsehen übertragen, um vor der Ausstrahlung eingreifen zu können. Saddam soll dadurch keine Plattform für politische Propaganda und Hetze gegeben werden.

50 Zeugen bis Donnerstag

Der Prozess ist nach einer mehrwöchigen Pause in Bagdad fortgesetzt worden. Das Gericht will bis Donnerstag in dem zur Festung ausgebauten Gerichtssaal in Bagdads scharf bewachter "Grünen Zone" etwa 50 Zeugen eines Massakers in dem schiitischen Ort Dedscheel 1982 hören.

Mit dem ehemaligen Diktator stehen sieben Männer aus seinem engsten Umfeld vor Gericht, denen Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen werden. Bei einer Verurteilung droht ihnen die Todesstrafe.

Das Gericht ließ am Montag als Verteidiger Saddams auch den früheren US- Justizminister Ramsey Clark zu. Er soll den irakischen Chefanwalt Saddams unterstützen. Der 77-jährige Clarke war von 1967 bis 1969 unter Präsident Lyndon B. Johnson amerikanischer Justizminister.

Vor der Mittagspause wurde im Gericht ein erstes Video als Beweis vorgeführt. Es zeigt Saddam Hussein 1982 direkt nach einem Anschlagversuch in dem Ort Dedscheel. Saddam ist in dem gelbstichigen Video, das aus einer alten Dokumentation des britischen Senders BBC stammt, bei der Befragung von Dorfbewohnern zu sehen und zu hören. Nach einer CNN-Übersetzung ins Englische befahl Saddam nach der Befragung seinen Sicherheitsleuten: "Sondert sie aus und verhört sie." Saddams Sicherheitsleute hatten nach dem gescheiterten Anschlag ein Massaker in dem Dorf verübt.

Auch ein Video mit der Aussage eines Zeugen wurde ausgestrahlt. Der ehemalige Offizier der Sicherheitskräfte sagte aus, nach dem Mordanschlag auf Saddam seien in Dedscheel 400 Einwohner verhaftet worden. Er berichtete auch, dass Sicherheitskräfte mehrere Leute auf einem Bauernhof getötet hätten. Wie aus der Übersetzung von CNN hervorgeht, sagte der Zeuge aus, der Befehl zur Hinrichtung sei nicht von Saddam selbst sondern von dessem Halbbruder Barsan al Tikriti gekommen.

DPA/Reuters / DPA / Reuters
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(