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"Mount Recylcemore" Schrott-Skulptur für G7-Gipfel – Künstler bauen Köpfe der Staatschefs aus Müll nach

Sehen Sie im Video: Schrott-Skulptur für G7-Gipfel – Künstler bauen Köpfe der Staatschefs aus Müll nach.


Mitten in den grünen Hügeln von Cornwall steht Frau Merkel - nun, zumindest ein Abbild ihres Kopfes, zusammen mit denen der anderen G7-Teilnehmer, deren am Donnerstag kurz bevorstand. Die Komposition aus Elektroschrott erinnert an das Denkmal Mount Rushmore in den USA, das die Antlitze vierer US-Präsidenten zeigt. Die Macher in Cornwall nennen ihr Werke daher auch "Mount Recylcemore". Dahinter stecken die Künstler Alex Wreckage und Joe Rush. Alex erklärt, was sie den G7-Teilnehmern gern sagen würde. "Ich möchte, dass sie reden und einen Plan ausarbeiten anstatt die bestehenden Probleme von einem Land zum nächsten zu schieben. Wir alle müssen daran arbeiten: Wie können wir mit all dem Müll umgehen und wie können wir weniger davon produzieren, wie besser recyceln? Eine globale Lösung muss her. Also sind wir auf die G7-Teilnehmer angewiesen. Hier haben wir sie schon mal zusammengebracht, damit sie eine Lösung finden." Und die Herausforderung ist tatsächlich riesig. Nach Angaben der UN fallen jedes Jahr weltweit insgesamt rund 53 Millionen Tonnen Elektromüll an. Bis 2050 dürfte der Schrottberg doppelt so groß und schwer sein. "Mount Recylcemore" in Cornwall wurde übrigens von einem Unternehmen in Auftrag gegeben, dass online mit gebrachter Elektronik handelt.
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Kurz vor dem Gipfel der Staats- und Regierungschefs machen Künstler mit einem "Mount Recyclemore" auf Umweltprobleme aufmerksam.

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