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Syrische Golanhöhen Philippinen wollen UN-Truppen komplett abziehen


Wieder haben syrische Rebellen Blauhelmsoldaten entführt, sie stammen aus den Philippinen. Die philippinische Regierung erwägt daher, ihre mehr als 300 Soldaten aus den Golanhöhen abzuziehen.

Nach der Entführung mehrerer Blauhelme wollen die #Link;http://www.stern.de/reise/service/philippinen-90248572t.html;Philippinen# ihre UN-Truppen von den syrischen Golanhöhen abziehen. Er habe dies dem #Link;http://www.stern.de/politik/ausland/praesidentenwahl-auf-den-philippinen-aquino-steuert-auf-sieg-zu-1565478.html;Präsidenten Benigno Aquino# empfohlen, sagte Außenminister Albert del Rosario am Freitag. Die endgültige Entscheidung liege nun beim Präsidenten.

Die syrische Rebellenbrigade Märtyrer von Jarmuk hatte am Dienstag #Link;http://www.stern.de/politik/ausland/geiselnahme-in-syrien-rebellen-wollen-verschleppte-blauhelme-freilassen-1981123.html;vier philippinische UN-Soldaten verschleppt#. Del Rosario warf den Entführern vor, die Soldaten "zu benutzen, um sich selbst aus ihrer Lage zu befreien". Die Aufgabe der Truppen ist es, die Einhaltung des Waffenstillstandsabkommens von 1974 zwischen Syrien und Israel zu überwachen.

Es war bereits die zweite Entführung von Blauhelmen durch syrische Rebellen in diesem Jahr. Im März hatten Rebellen 21 Philippiner entführt. Sie wurden drei Tage lang festgehalten. Die Philippinen haben 342 Soldaten in der Region stationiert. Das Gefahrenpotenzial sei zu hoch geworden, sagte Del Rosario. "Sobald der Präsident sein Okay gibt, wollen wir uns so schnell wie möglich zurückziehen", sagte der Minister in der Hauptstadt Manila. Die Regierung verhandle mit den Entführern über die Freilassung der Geiseln.

ger/AFP/DPA DPA

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