HOME

UNruhen nach Wahlen in Birma: Thailand will über Rückführung der Flüchtlinge verhandeln

Rebellen und Regierungstruppen haben sich in Birma den dritten Tag in Folge Gefechte geliefert. Nahe der Grenze zu Thailand waren auch am Dienstag immer wieder Schusswechsel zu hören, wie Flüchtlinge den thailändischen Behörden zufolge berichteten.

Die birmanische Armee hat einen Aufstand von Rebellen der Karen-Minderheit in Myawaddy an der Grenze zu Thailand niedergeschlagen. 12 000 Menschen waren wegen schwerer Kämpfe am Montag über die Grenze nach Thailand geflüchtet, doch war die Lage am Dienstag ruhig, berichtete der Distriktvorsteher im thailändischen Mae Sot. "Wir wollen jetzt mit den Behörden von Myawaddy über die Rückführung der Flüchtlinge verhandeln. Das passiert hoffentlich noch heute", sagte Kittisak Thomornsak am Dienstag.

Eine Splittergruppe der Karen-Rebellenarmee DKBA hatte am Sonntag aus Protest gegen die von der Militärjunta organisierten Wahlen in Birma die Polizeistation und die Post in Myawaddy, rund 350 Kilometer nordwestlich von Bangkok, besetzt. Die Karen-Kämpfer flüchteten am Montagabend vor der übermächtigen birmanischen Armee, sagte Kittisak.

DPA/APN / DPA