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Urteil in Moskau: Politkowskaja-Mörder müssen lebenslang ins Straflager

Vor acht Jahren wurde die Kreml-kritische Journalistin Anna Politkowskaja ermordert. Nun hat das Moskauer Stadtgericht den Drahtzieher und den Todesschützen zu lebenslaner Straflager-Haft verurteilt.

Knapp acht Jahre nach der Ermordung der kremlkritischen Journalistin Anna Politkowskaja hat das Moskauer Stadtgericht den Schuldspruch gegen fünf Tatbeteiligte bestätigt. Der mutmaßliche Organisator des Attentats und der Todesschütze müssen lebenslang ins Straflager. Ihre drei Komplizen wurden zu Gefängnisstrafen zwischen zwölf und zwanzig Jahren verurteilt.

Richter Pawel Meljochin sah es als erwiesen an, dass die Beschuldigten - drei Brüder aus Tschetschenien, ihr Onkel und ein früherer Moskauer Polizeioffizier - in den Mord an der Reporterin der Zeitung "Nowaja Gaseta" verwickelt sind, meldete die Staatsagentur Itar-Tass am Montag. Meljochin hätte ungeachtet des Schuldspruchs der Geschworenen vom Mai auch einen Freispruch verkünden können. Dies hatte die Verteidigung aus Mangel an Beweisen beantragt. Die Staatsanwaltschaft hatte für alle Angeklagten Straflager-Haft gefordert.

Die Journalistin und Regierungskritikerin war im Oktober 2006 im Treppenhaus ihres Moskauer Wohnhauses erschossen worden. Sie war als scharfe Kritikerin von Präsident Wladimir Putin bekannt und prangerte in ihren Berichten insbesondere Menschenrechtsverletzungen während des Tschetschenien-Kriegs an. Die Tat hatte international für Empörung gesorgt. Wer den Mord an der Journalistin in Auftrag gegeben hat, ist bis heute ungeklärt.

dho/AFP/DPA / DPA
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(