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Frau des US-Vizepräsidenten: Karen Pence will wieder unterrichten - an einer Schule, die Homosexualität verteufelt

Karen Pence, die Frau von US-Vizepräsident Mike Pence, nimmt ihre Lehrtätigkeit an einer erzkonservativen Schule wieder auf. Diese lehnt unter anderem homosexuelle Schüler ab. Das sorgt für Kritik - die Mike Pence für "zutiefst anstößig" hält.

US-Vizepräsident Mike Pence (l.) und seine Ehefrau Karen

US-Vizepräsident Mike Pence (l.) und seine Ehefrau Karen

AFP

Karen Pence geht wieder ihrem Beruf als Lehrerin nach. Zwei Mal die Woche will sie als Kunstlehrerin tätig sein. Wo, sorgt allerdings für Aufregung: Die Frau von Vizepräsident Mike Pence, sozusagen die Second Lady der USA, wird (offenbar erneut) an der Immanuel-Christian-Schule in der Stadt Springfield (US-Bundesstaat Virginia) unterrichten. Die erzkonservative Einrichtung lehnt unter anderem homosexuelle Schüler ab. Für ihr Engagement wird Karen Pence scharf kritisiert - was Mike Pence für "zutiefst anstößig" hält.

"Einer Ehefrau wird befohlen, sich ihrem Ehemann zu unterwerfen"

In einer Art Grundsatzprogramm schildert die "Immanuel Christian School" - Titel: "Das Wesentliche des Glaubens" -, wofür die christlich-erzkonservative Schule steht. Und was sie ablehnt. Angehängt ist eine Einverständniserklärung für Eltern, die offenbar auch Familie Pence unterschrieben hat - laut "Huffington Post" soll ihre Tochter die Schule besucht haben. Darüber hinaus soll Karen Pence schon zwölf Jahre an der Schule unterrichtet haben.

Demnach haben sie offenbar auch diesen Punkt in der Einverständniserklärung für Eltern unterschrieben:

  • "Ich habe verstanden, dass sich die Schule nach eigenem Ermessen das Recht vorbehält, die Zulassung eines Bewerbers zu verweigern (...) wenn (...) das Verhalten (...) im Gegensatz zu dem biblischen Lebensstil steht, den die Schule lehrt. Dies umfasst (...) Unterstützung oder Duldung sexueller Unmoral, homosexuelle Aktivität oder bisexuelle Aktivität, Förderung solcher Praktiken (...)"

Wer für die "Immanuel Christian School" arbeiten möchte, unterschreibt unter anderem diese Punkte: 

  • "Einer Ehefrau wird befohlen, sich ihrem Ehemann zu unterwerfen wie sich die Kirche Christus unterwirft."
  • "Ich verstehe, dass der Begriff 'Ehe' nur eine Bedeutung hat: die Vereinigung eines Mannes und einer Frau (...) und das Gott beabsichtigt, dass sexuelle Intimität nur zwischen einem Mann und einer Frau stattfindet, die miteinander verheiratet sind und das Gott befohlen hat, dass keine intimie sexuelle Aktivität außerhalb der Ehe zwischen Mann und Frau stattfindet."
  • "Ich werde einen Lebensstil pflegen, der auf den biblischen Standards moralischen Verhaltens basiert. Zu moralischem Fehlverhalten (...) gehört: Heterosexuelle Aktivitäten außerhalb der Ehe, homosexuelle oder lesbische sexuelle Aktivität, Polygamie, Transgender-Identität (...), Nutzung oder ansehen von pornographischem Material oder Webseiten (...)"

Empörung in den USA - die Vizepräsident Mike Pence nicht nachvollziehen kann

Die "Human Rights Campaign", die sich für die Rechte der LGBTQ-Community (Abkürzung für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgendern und Queer) einsetzt, kritisierte Karen Pence für ihre Lehrtätigkeit an der Schule auf Twitter: "Die Pences scheinen nie eine Gelegenheit zu verpassen, zu zeigen, dass sie nur einem Teil des Landes dienen."

Die Bürgerrechtsorganisation ACLU verurteilte ihr Engagement als "schreckliche Botschaft an Schüler". 

Auf die Kritik angesprochen, sagte ihr Ehemann und Vizepräsident Mike Pence, dass man als Personen des öffentlichen Lebens Kritik gewohnt sei. Und fügte im Interview mit "EWTN" hinzu - nach eigenen Angaben ein "katholischer Fernsehsender" -, dass er es für "zutiefst anstößig" halte, wenn große Nachrichtenorganisationen die christliche Schulbildung "attackieren" würden.    

Quellen: "Huffington Post", "NBC News", "Immanuel Christian School", "EWTN"

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fs
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.