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USA: Notstand nach Waldbränden

Dutzende Wald- und Buschbrände wüten derzeit im Westen der USA. Allein im Bundesstaat Kalifornien vernichtete das Feuer rund 50.000 Hektar Land, in Oregon gilt sogar der Ausnahmezustand.

Dutzende Wald- und Buschbrände wüten derzeit im Westen der USA. Wie die zentrale Koordinierungstelle für die Löscheinsätze in Boise im US-Bundesstaat Idaho weiter mitteilte, gab es allein im Bundesstaat Kalifornien sieben schwere Brände, von denen rund 50.000 Hektar Land erfasst worden seien. Nordwestlich vom Tahoe-See musste die Schnellstraße durch die Sierra Nevada wegen eines Waldbrandes für den Verkehr gesperrt werden.

Feuerwehrleute und Helfer kämpften auch im Bundesstaat Oregon gegen acht Großbrände an. Dem größten Feuer dort seien bereits 17.500 Hektar Wald- und Buschland zum Opfer gefallen. Bereits seit Montag gilt dort der Ausnahmezustand, was den Einsatz von Mitgliedern der Nationalgarde zur Brandbekämpfung erlaubt. Nach Angaben eines Sprechers im Koordinierungszentrum in Oregon waren rund 3000 Feuerwehrleute in Oregon und im Bundesstaat Washington zur Brandbekämpfung im Einsatz.

Brände wurden auch aus den Bundesstaaten Nevada, Idaho, Montana, Arizona, Colorado und Texas gemeldet. Nach einem

Brand in der Nähe des Yellowstone-Nationalparks brach in Wyoming ein neues Feuer im Bridger-Teton-Nationalpark aus. Die Feuerwehren dort hoffen darauf, dass für das Wochenende angekündigte Regenfälle die Löscharbeiten unterstützen werden. Allgemein wird das trockene heiße Sommerwetter für die erhöhte Waldbrandgefahr verwantwortlich gemacht. Experten wiesen aber auch darauf hin, dass ein relativ schneearmer Winter mit dazu beitragen habe, dass die Wälder in diesem Jahr besonders brandgefährdet seien.