HOME

USA und Israel: Hillary Clinton fordert Taten

US-Außenministerin Hillary Clinton hat Israel aufgefordert, seine Bereitschaft zum Frieden mit Taten unter Beweis zu stellen.

US-Außenministerin Hillary Clinton hat Israel aufgefordert, seine Bereitschaft zum Frieden mit Taten unter Beweis zu stellen. Zugleich widersprach sie aber Berichten, dass das amerikanisch-israelische Verhältnis in einer Krise stecke. "Wir haben mit den Israelis sehr aktive Beratungen über Schritte, von denen wir denken, dass sie das erforderliche Engagement für den (Friedens-) Prozess demonstrieren würden", sagte sie am Dienstag vor Journalisten in Washington.

Die USA seien einer Zwei-Staaten-Lösung und einer Wiederaufnahme der Nahost-Verhandlungen verpflichtet. Die Regierung in Jerusalem reagierte gelassen auf Clintons Äußerungen. "Die israelische Regierung hat im vergangenen Jahr ihr Engagement für den Frieden in Worten und Taten bewiesen", sagte Regierungssprecher Mark Regev.

Er wies darauf hin, dass Ministerpräsident Benjamin Netanjahu die Schaffung eines palästinensischen Staates akzeptiert habe und "Hunderte von Straßensperren und Kontrollposten" im Westjordanland entfernt worden seien. Wegen des jüngsten Konflikts um ein Siedlungsprojekt in Ostjerusalem hatte der US-Gesandte George Mitchell seine für Dienstag geplante Nahost-Reise verschoben. Ein neuer Zeitpunkt steht nach Regierungsangaben noch nicht fest.

APN / APN
Themen in diesem Artikel