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"Sonntagsfrage": Union rutscht ins Stimmungstief

Nach den Verlusten bei den Landtagswahlen rutscht die CDU auch bundesweit in den Umfragen weiter ab. Die SPD profitiert dagegen von der Schwäche der Opposition.

Die Union ist nach einer von dem stern in Auftrag gegebenen Forsa-Umfrage auf ihren schlechtesten Wert seit der Bundestagswahl 2002 gerutscht. Während CDU/CSU im Januar bei der so genannten Sonntagsfrage noch bei 49 Prozent lagen, erreichten sie jetzt nur noch 39 Prozent und damit noch einmal einen Prozentpunkt weniger als vor einer Woche.

SPD (29 Prozent) und Grünen (12 Prozent) gewinnen nach der wöchentlichen Politumfrage jeweils einen Prozentpunkt. Die Werte für FDP (8 Prozent) und PDS (7 Prozent) blieben im Vergleich zur Vorwoche unverändert. Für sonstige Parteien würden wie in der Vorwoche 5 Prozent der Deutschen stimmen.

SPD und Schröder im Aufwärtstrend

Der seit Juli zu beobachtende Aufwärtstrend der Sozialdemokraten zeigt sich auch bei Gerhard Schröder. Würden die Deutschen den Bundeskanzler direkt wählen, bekäme Schröder nach der Umfrage 42 Prozent der Stimmen. Das wären zwei Prozentpunkte mehr als in der Vorwoche und sein bestes Ergebnis seit April 2003. Für Angela Merkel würden sich wie in der Vorwoche nur 32 Prozent der Deutschen entscheiden. 26 Prozent stimmen für "Keinen von beiden".

Befragt wurden den Angaben zufolge 2.501 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger zwischen dem 20. und 24. September.

AP / AP