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Bundesländer : Armutsgefährdung: So unterschiedlich sind die Quoten von Bayern bis Bremen

Reiches Bayern, abgehängtes Bremen: Das Armutsrisiko in Deutschland ist regional noch immer sehr unterschiedlich. 

Wer weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens aller Haushalte in Deutschland hat, gilt hierzulande als armutsgefährdet. Wie aus aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervorgeht, unterscheidet sich die Armutsgefährdungsquote in den Bundesländern deutlich: Mit 22,7 Prozent ist sie in Bremen am höchsten. Am geringsten fällt das Armutsrisiko in den südlichen Bundesländern Baden-Württemberg und Bayern aus, gefolgt von Brandenburg und Schleswig-Holstein, wie die Grafik von Statista zeigt. 

Bei Erwerbslosen und Alleinerziehenden ist das Risiko, von Armut betroffen zu sein am größten. 2018 waren 40,4 % der Personen in Alleinerziehenden-Haushalten im früheren Bundesgebiet und 44,5 % dieser Personen in den neuen Ländern (einschließlich Berlin) armutsgefährdet. Insgesamt sind die Einwohner in den neuen Bundesländer tendenziell stärker betroffen als die im früheren Bundesgebiet.

Statista
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