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Bekenntnis eines stern-Redakteurs: Ich vermisse Wulff

Endlich ist er weg! Das denken viele über den zurückgetretenen Bundespräsidenten Christian Wulff, der sich mit dem Zapfenstreich endgültig verabschiedet hat.

So, nun isser also weg. Zapfenstreich und Schicht im Schacht. Ich werde Christian Wulff vermissen. Es gibt ja das so genannte "Einmal-Rum-Paradoxon". Das besagt: Es gibt Leute oder Sachen, die sind so schlecht, dass sie im kultischen Sinne schon wieder gut sind.

Das "Einmal-Rum-Paradoxon" ist bei Wulff eindeutig anzuwenden. Er war als Bundespräsident eine so grandiose Fehlbesetzung, dass er uns viel gegeben hat. Gott, was konnten wir uns herrlich über diesen Mann aufregen. Was wären die letzten Monate in Sachen Erregungspotenzial ohne ihn gewesen? Der Duden kann jetzt das Verb "wulffen" aufnehmen, und Großburgwedel ist Sodom.

Es war doch von Anfang an klar, dass es hier viel humoristisches Potenzial gab. Schon als er gewählt wurde, dachte ich: "Mann, der Typ ist zwei Jahre jünger als ich. Der war zum Beispiel in der 8. Klasse als ich in der 10. war. Und so einer soll jetzt die großen, weisen Reden halten? Kenne ich jemanden aus meiner Generation, der so was überzeugend rüber bringen könnte?" Nee, der "Buprä" muss ein alter Sack sein. Auf der Schwelle zum Senilen. Wie der Papst. Sonst rockt das einfach nicht bei den mahnenden Reden.

Jetzt also Gauck. Na, mal gucken. Ich kann den eigentlich jetzt schon nicht mehr sehen. Der hat gefühlt ja schon die gesamte erste Amtszeit hinter sich, so oft musste ich den in den letzten Wochen medial ertragen. Komisch, dass die Grünen den mit nominiert haben. Grün ist der Mann nicht. Den Atomausstieg nach Fukushima fand er "hysterisch".

Ich wäre ja für Piet Klocke als Bundespräsident. Das ist dieser Komiker, der nie einen Satz zu Ende kriegt. Das hätte was bei großen Reden. Das ist wirklich präsidial. Ich zitiere hier mal Klocke: "Identität, Vertrauen, Investitionen. Arbeit durch Armut. Europa kann mittels Wohlstand weniger dafür. Ich danke Ihnen."

Ein Bekenntnis von Kester Schlenz
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(