VG-Wort Pixel

Berliner Gethsemanekirche "Wir sind immer noch die Mehrheit" – Anwohner stellen sich gegen Corona-"Spaziergänger"

Sehen Sie im Video: Anwohner in Berlin stellen sich gegen Corona-"Spaziergänger".




Seit Wochen versammeln sich Menschen am Montagabend an der Gethsemanekirche im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg, um daran zu erinnern, dass die Kritiker der staatlichen Corona-Maßnahmen eine Minderheit im Land sind. Vor der Kirche, die einmal Sammlungsort der kirchlichen Opposition in der DDR war und Kristallisationspunkt der DDR-Bürgerbewegung 1989 wurde, hängen Papierblätter mit handschriftlichen Forderungen. Mitorganisatorin der Aktion ist Gesine. Sie formuliert ihr Anliegen so: "Ich habe keine Forderung, außer der Bitte: Sorgt dafür, dass hier die demokratischen Grundrechte gewahrt und durchgesetzt werden und schützt bitte die Bürger, die tatsächlich auch eine andere Meinung haben als die Maßnahmen-Kritiker. Wir sind immer noch die Mehrheit. Es hat noch keinen Montag gegeben, an dem mehr Leute auf der Straße waren, als ich je an einem Tag in Deutschland haben Erstimpfen lassen, jeden Tag in Deutschland erst impfen lassen. Man muss das tatsächlich auch mal echt wieder ein bisschen ins Verhältnis setzen." Angefangen habe die Aktion, als Gegner der Corona-Maßnahmen in unangemeldeten Aufzügen vor der Kirche aufgetaucht seien. Und klar ist, zumindest ein Teil der Versammelten möchte verhindern, dass die Gethsemanekirche als Symbol der DDR-Opposition von Corona-Skeptikern und Impfgegnern vereinnahmt wird. Diesen Montag ging die Versammlung bereits in die fünfte Woche. Ende offen.
Mehr
In Berlin versammeln sich Menschen, um daran zu erinnern, dass die Kritiker der staatlichen Corona-Maßnahmen eine Minderheit im Land sind. Angefangen habe die Aktion, als Corona-"Spaziergänger" unangemeldet vor der Gethsemanekirche aufgetaucht seien.

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker