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Bundesregierung: Kabinettsumbildung nicht vor Herbst

Kabinettsumbildung nicht vor Herbst

Hamburg - Bundeskanzler Gerhard Schröder plant nach Informationen des stern frühestens im Herbst eine Kabinettsumbildung. Schröder will laut stern erst die zahlreichen Landtags- und Kommunalwahlen in diesem Jahr abwarten. Der erhoffte positive Effekt der Auswechslungen soll nicht durch die befürchteten schlechten Wahlergebnisse zunichte gemacht werden.

Eine solche Operation sei erst sinnvoll, wenn die Regierung wieder "Wind unter den Flügeln" habe, so nach stern-Informationen auch der SPD-Vorsitzende Franz Müntefering. Spätestens dann müssen wohl Edelgard Bulmahn (Bildung), Hans Eichel (Finanzen) und Manfred Stolpe (Verkehr) ihre Posten räumen.

Als Bulmahn-Nachfolgerin hat der Kanzler laut stern die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Doris Ahnen, 39, auf dem Zettel. Chancen hat auch die Politologin Gesine Schwan – falls sie bei ihrer aussichtslosen Bewerbung für das Bundespräsidentenamt in der Öffentlichkeit punkten kann.

Wie der stern weiter berichtet, können auch Ex-SPD-Generalsekretär Olaf Scholz und der gescheiterte Hamburger SPD-Spitzenkandidat Thomas Mirow auf ein Ministeramt hoffen.