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Bürgertests Coronatests haben den Bund mehr als fünf Milliarden Euro gekostet

Preisschilder an Coronatest-Hinweisen
Wer einen Coronatest benötigt, muss künftig zahlen. Diese Apotheke in München verlangt künftig 15 Euro pro Test.
© Peter Kneffel / DPA
Die kostenlosen Coronatests sind seit vergangenen Montag für die meisten Geschichte. Die Staatskassen wird die Entscheidung in jedem Fall entlasten. Denn die Bürgertests haben den Bund Milliarden gekostet.

Die Coronatests haben den Bund bereits mehr als fünf Milliarden Euro gekostet. Wie Zahlen des Bundesamts für Soziale Sicherung zeigen, wurden über den Gesundheitsfonds bis Mitte September über 5,2 Milliarden Euro abgerechnet.

Dabei zahlte der Bund allein für Antigen-Tests 1,4 Milliarden Euro. Am vergangenen Montag hatte die Regierung aus "Fairness" gegenüber dem Steuerzahler die kostenlosen Bürgertests beendet. Zuerst hatte die "Rheinische Post" über die Zahlen berichtet.

Coronatests: Seit Montag nicht mehr kostenlos

Für labordiagnostische Leistungen gab der Bund demnach 1,1 Milliarden Euro aus. Weitere Leistungen wie die Abstrichnahmen kosteten 2,4 Milliarden Euro. Zusätzlich zahlte der Bund bis Mitte September rund 92 Millionen Euro für Tests in Einrichtungen der Eingliederungshilfe und in Obdachlosenunterkünften.

Seit Montag sind die Bürgertests nicht mehr kostenlos. So will die Politik den Druck auf Ungeimpfte erhöhen, sich impfen zu lassen. Ausnahmen gelten unter anderem für alle Gruppen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen und dies nachweisen können oder für die noch kein Impfstoff zur Verfügung steht.

dho AFP

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