Der NRW-Wahl-Effekt Schwarz-Gelb verliert in der Sonntagsfrage Mehrheit


Nach der NRW-Landtagswahl ist die schwarz-gelbe Koalition unterdessen auch im Bund in der Wählergunst stark abgesackt. Union und FDP kommen im ARD-"Deutschland-Trend" zusammen nur noch auf 39 Prozent.

Nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen sackt einer Umfrage zufolge die schwarz-gelbe Koalition auch im Bund in der Wählergunst deutlich ab. Schwarz-Gelb müsste gemeinsam vier Punkte an den linken Flügel abgeben, wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, wie die am Freitag veröffentlichte Befragung von Infratest dimap für das ARD-Morgenmagazin ergab. CDU und FDP kamen zusammen auf nur noch 39 Prozent, SPD, Grüne und Linke hingegen auf 56 Prozent.

32 Prozent der befragten Bundesbürger antworteten, sie würden die CDU/CSU wählen. 28 Prozent würden sich für die SPD entscheiden, 17 Prozent für die Grünen, elf Prozent für die Linke, sieben Prozent für die FDP und fünf Prozent für die sonstigen Parteien. Im Vergleich zum Deutschland-Trend vom 29. April 2010 gewinnt die SPD somit zwei Prozentpunke, die Grünen und die Linke legen jeweils einen Prozentpunkt zu. Die Union würde drei Prozentpunkte und die FDP einen Prozentpunkt verlieren. Für die Union ist der Wähleranteil von 32 Prozent der niedrigste Wert seit März 2009. Auch für die FDP sind die sieben Prozent der niedrigste Wert seit Oktober 2007. Für die Grünen sind die 17 Prozent der höchste jemals gemessene Wert.

Reuters/DPA DPA Reuters

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