Forsa-Umfrage Rot-Grün holt leicht auf


Eine schwarz-gelbe Koalition wird nach der Bundestagswahl immer wahrscheinlicher. Zwar kann die amtierende rot-grüne Koalition leicht aufholen - aber selbst ein Bündnis mit der Linkspartei hätte nach der Wahl keine Mehrheit im Bundestag.

Knapp zwei Wochen vor der Bundestagswahl können Union und FDP ihre absolute Mehrheit in den Umfragen weiter halten - allerdings hat Rot-Grün den Abstand weiter verringern können. In der aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag von stern und "RTL", büßten die Liberalen im Vergleich zur Vorwoche zwar einen Punkt auf sieben Prozent der Wählerstimmen ein.

Die Union liegt jedoch unverändert bei 43 Prozent, so dass Schwarz-Gelb gemeinsam immer noch auf 50 Prozent der Stimmen kommt. Die SPD konnte um einen Punkt auf 31 Prozent zulegen, während die Grünen unverändert auf sieben Prozent der Stimmen kommen.

Zusammen könnte Rot-Grün demnach 38 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen, womit sich der Abstand von Rot-Grün auf Schwarz-Gelb von 14 auf 12 Punkte verringert hat. Auch die Linkspartei kann in der Umfrage, die noch vor dem TV-Duell abgeschlossen wurde, einen Punkt gut machen und kommt damit auf neun Prozent der Stimmen. Ein theoretisch mögliches Bündnis aus SPD, Grünen und Linkspartei würde somit zusammen auf 47 Prozent kommen - drei Prozentpunkte weniger als eine mögliche schwarz-gelbe Koalition.


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