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G20-Gipfel in Hamburg Die Entwicklungen der Gewaltexzesse zum Nachlesen

G20-Gipfel in Hamburg: Die Entwicklungen der Gewaltexzesse zum Nachlesen
Am ersten G20-Gipfeltag ging es in Hamburg so weiter, wie es am Vorabend begonnen hat: mit heftigen Krawallen. Vermummte Autonome zogen durch die Straßen und attackierten die Polizei. Im Schanzenviertel regierte das Chaos - bis die Polizei mit aller Macht einschritt.

Hinweis: Der Liveblog ist auf dem Stand von Juli 2017. Anlässlich des Jahrestags des G20-Gipfels veröffentlichen wir ihn erneut unbearbeitet zur Dokumentation.

G20

Die Lage im Hamburger Schanzenviertel ist in der Nacht zum Samstag nach gewaltsamen Protesten gegen den G20-Gipfel eskaliert. Nach Plünderungen und brennenden Barrikaden rückte die Polizei gegen Mitternacht massiv ein. Danach erklärte sie, die Lage habe sich wieder beruhigt.

Ein Großteil der Straße Schulterblatt wurde nach Angaben der Polizei geräumt. Viele Randalierer verschwanden in Seitenstraßen. In der Straße war es in den Stunden davor zu heftigen Auseinandersetzungen mit Demonstranten gekommen. In diesem Zusammenhang bestätigte die Polizei den Einsatz von Spezialkräften. Die Gefährdung sei erheblich gewesen. Es habe Hinweise darauf gegeben, dass Angriffe mit Molotow-Cocktails, Zwillen und Wurfgegenständen vorbereitet worden seien.

Putin und Trump treffen beim G20-Gipfel zum ersten Mal aufeinander

Unterdessen haben US-Präsident Donald Trump und der russische Staatschef Wladimir Putin ihr erstes lange erwartetes persönliches Gespräch geführt. Die beiden setzten sich mit einigen wenigen Begleitern am Freitag beim G20-Gipfeltreffen in Hamburg zusammen. Putin sagte, er wolle die drängendsten bilateralen und internationalen Fragen besprechen und hoffe "auf positive Ergebnisse". Trump sagte, er hoffe, "dass positive Dinge geschehen". Putin und Trump wollten die Ankündigung offenbar in die Tat umzusetzen und vereinbarten anschließend eine Waffenruhe für den Südwesten Syriens.



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