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Vorfall in Köln: 72-jähriger CDU-Politiker schießt auf 20-Jährigen – Verletzter erhebt schwere Vorwürfe

Seit Tagen bewegt der Vorfall vor allem die deutsche Twitter-Gemeinde: In Köln schießt ein Lokalpolitiker der CDU kurz vor Silvester einem jungen Mann in die Schulter. Der Verletzte berichtet, vorher von dem Mann rassistisch beschimpft worden zu sein.

Der Politiker hatte die vier jungen Männer vor dem Schuss mit seinem Revolver bedroht

Der Politiker hatte die vier jungen Männer vor dem Schuss mit seinem Revolver bedroht

DPA

Der Vorfall ereignete sich zwar bereits vor fast zwei Wochen, kocht in den letzten Tagen jedoch vor allem in deutschsprachigen Twitter hoch: In Köln hat ein 72-jähriger CDU-Kommunalpolitiker in der Nacht auf den 30. Dezember einen 20-Jährigen angeschossen, nachdem er mit dem jungen Mann und dessen drei ähnlich alten Begleitern in einen Streit geraten war. Das berichtete die Kölner Polizei in einer Pressemitteilung.

Die genauen Umstände der Auseinandersetzung sind derzeit noch unklar. Laut Zeugenaussagen soll der Verdächtige aus seinem Haus gekommen und die jungen Männer angesprochen haben. Laut Medien ging es dabei um eine angebliche Lärmbelästigung, es war kurz nach Mitternacht. Nach "einem kurzen Streit" habe der 72-Jährige dann "mit einem Revolver auf die Männer gezielt". Wenig später habe der 20-Jährige eine Schussverletzung erlitten, laut Medien einen Durchschuss in der Schulter. Der Mann befindet sich nicht mehr im Krankenhaus.

Vorwurf abgeschwächt: Ermittlungen wegen Körperverletzung

Nachdem zunächst eine Mordkommission die Ermittlungen aufgenommen hatte, wird inzwischen lediglich wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Der 72-Jährige war noch in der Tatnacht festgenommen worden. Er schweigt zu den Vorwürfen und wurde wenig später wieder freigelassen. Weil er alkoholisiert war, war ihm Blut abgenommen worden. In seinem Haus fand die Polizei fünf scharfe Schusswaffen und ein sogenanntes Wechselsystem, um die Kaliber auszutauschen. 

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Der Vorfall fand zunächst wenig Beachtung, in den vergangenen Tagen griffen ihn jedoch zahlreiche Medien auf – auch weil das Thema auf Twitter hochkochte. Jan Böhmermann etwa twittert dazu, nennt dabei öffentlich den Namen des Verdächtigen.

Paul Ziemiak ist das ranghöchste Mitglied seiner Partei, das sich bisher dazu äußerte. Zunächst veröffentlichte der CDU-Generalsekretär dabei ebenfalls den Nachnamen des Verdächtigen, löschte diesen jedoch kurz darauf und setzte den Tweet erneut ohne Namensnennung ab. Darin wünscht er dem "Opfer von Herzen eine baldige Genesung".

Männer als "Scheiß-Kanacken" beschimpft?

Dem WDR schildert der Verletzte anonym seine Version der Geschehnisse jener Nacht kurz vor Silvester. Der 72-Jährige sei aus seinem Haus gestürmt und habe ihn und seine Freunde als "Scheiß-Kanacken" und "Dreckspack" bezeichnet, woraufhin sie "zurückgeschimpft" hätten. Der Streit sei jedoch mit Worten geführt worden, ehe der Schuss fiel. Einem Bericht der "Kölnischen Rundschau" zufolge könnte der Mann jedoch auch im Gerangel mit dem Verletzten geschossen haben. Dies müssten nun weitere Ermittlungen klären.

Der Verdächtige lässt sein Mandat als Bezirksvertreter laut dem WDR vorläufig ruhen.

Quellen: Polizei / WDR / "Kölnische Rundschau"

fin / wue
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.