HOME

Bayerische Landtagswahl: Die 13 Gebote des Markus Söder: Eine heimliche Annäherung im Bierzelt

Mein Auftrag war unmissverständlich: Söder-Annäherung in der heißen Phase des Wahlkampfs. Mein Problem: Das Zielobjekt will nicht.

Markus Söder: stern wagt Annäherung an bayerischen Ministerpräsidenten

Machtmaschine: Markus Söder, Ministerpräsident von Bayern, ist nahkampferprobt. Aber – reicht das?

Jetzt heißt es, von Söder lernen. Denn wer kennt sich besser mit Zurückweisung aus als er? Niemand wollte ihn. Trotzdem wurde er Ministerpräsident. Also müsste man mit seinen Maximen doch ans Ziel kommen. Erstes, allererstes Söder-Prinzip: Die Schlacht wird in der Provinz gewonnen. Am allerbesten: im Bierzelt!

Rummel auf dem Viehmarktplatz in Moosburg an der Isar. 18.000 Einwohner, Kanalsanierung ist hier gerade das große Urban-Projekt, vorher aber, also gleich, kommt – der Söder. Auf der anderen Straßenseite wartet ein kleiner Trupp von der AfD, darunter auch Markus Schirling, der 2014 auf der Zugspitze den Hitlergruß zeigte. Das halbe Dutzend ist aber Söders kleinstes Problem. Gleich gegenüber dem Bierzelt veranstalten etwa 600 Gegner einer dritten Startbahn am Münchner Flughafen eine Protestkundgebung. Sie haben einen Fluglärmsimulator aufgebaut und wollen den Ministerpräsidenten zur Begrüßung durch ein Schmäh-Spalier laufen lassen. Ihre Parole: "Lasst Euch Bayern nicht versödern." Viele derbe Typen in Lederhosen, die man eher im CSU-Festzelt als auf einer Anti-Söder-Demo vermuten würde. Einer sagt, das sei halt so ein linker Franke. Mit "link" meint er so etwas wie hundsföttisch.

"Söder Team"

Vor sechs Monaten hat Söder den Seehofer aus der Staatskanzlei gejagt. Seither ist Bayern so rebellisch wie nie. Demonstriert wird wahlweise gegen ein neues Polizeigesetz, Rassismus oder Wohnungspolitik. Viele der Protestler hier sagen, sie wissen gar nicht, wofür Söder stehe. Was will er sein: ätzender Provokateur, der Stimmung gegen Asylsuchende macht? Oder gütiger Landesvater, der mit dem Füllhorn durch sein Reich marschiert?

Plötzlich Buh-Rufe. Eiligen Schrittes naht das "Söder Team", ein Dutzend schneidiger Wahlkampfhelfer der Jungen Union. Sie stratzen durch die höhnende Menge und sammeln sich am Autoscooter – geschafft. Jetzt wollen sie etwas mehr Willkommenskultur für ihren Söder nach Moosburg bringen. Zweites Söder-Prinzip: Alle Wege zur Macht führen über die "Junge Union". Wer wüsste das besser als der Ministerpräsident, der acht Jahre lang ihr bayerischer Landesvorsitzender war, vorlaut, immer bereit zur Provokation. Also werfe ich mich schnell an die Jugend heran: "Hallo, ich schreibe ein Porträt über Söder, wie geht's?" Man zeigt sich hoch motiviert, man will sich durch die schlechten Umfragen nicht entmutigen lassen. Man lächelt tapfer.

Im Kreise seiner Lieben – fast: Bei Söders Auftritt im Bierzelt zu Moosburg schafft es der stern-Reporter, sich mit södermäßiger List am Honoratioren-Tisch niederzulassen

Im Kreise seiner Lieben – fast: Bei Söders Auftritt im Bierzelt zu Moosburg schafft es der stern-Reporter, sich mit södermäßiger List am Honoratioren-Tisch niederzulassen

Kaum habe ich mich im wärmenden Schutzkokon der "Jungen Union" eingenistet, kommt das dritte Söder-Prinzip zur Anwendung: Netzwerke knüpfen, auf Teufel komm raus. Schon habe ich Staatskanzleichef Dr. Florian Herrmann am Wickel, der mir höchst vertraulich steckt, Söder verkörpere Intelligenz und Dynamik, wunderbar, erste Insiderinfo.

Sein Freund – oder auch meiner?

Söder wird Dr. Herrmann später im Bierzelt als engen Vertrauten vorstellen, wird sagen: "Es gibt politische Freunde und echte Freunde, und das ist nicht immer dasselbe, ich muss es ja wissen." Dann wird er zu verstehen geben, Herrmann sei ein echter Freund. Zwar wird Söder drei Tage später dasselbe über einen Allgäuer Lokalmatador sagen, aber egal. Dr. Herrmann soll jetzt bitte auch mein Freund sein. Und um mir schnell noch einen weiteren Amigo zu machen, wanze ich mich an den Bundestagsabgeordneten Erich Irlstorfer heran, einen knorrigen Vollblutpolitiker. Der fiebert sofort drauf los: "Söder schon mal live erlebt? Kraftpaket! Müssen's kennenlernen!" Der MdB grinst wie ein Räuberhauptmann. Ich lächle wie Baby Schimmerlos. Meine Hausmacht steht.

Leichter Nieselregen setzt ein. Staatskanzleichef und Abgeordneter spannen CSU-Schirme auf. Eine Wein-, Leberknödel- oder Hopfenkönigin stellt sich bei den beiden unter und mustert mich mit glühendem Blick. Der kann man nix vormachen. Also fernhalten. Wie Söder bin ich jetzt ganz Instinktpolitiker. Der Staatskanzleichef schaut in Richtung Demonstranten, sagt nervös: "Wir gehen gleich zügig, bleiben nicht stehen." Die Wein-, Leberknödel- oder Hopfenkönigin ergänzt tapfer: "Aber wir erwecken auch nicht den Eindruck von Gejagten." Dann geht ein Strahlen über die Gesichter. Er ist da! Schwingt sich aus dem Fond der schwarzen Limousine, steht noch nicht, da hat er schon die erste Hand geschüttelt, nämlich meine. Sehr gut, Zielobjekt am Haken. Viertes Söder-Prinzip: Shake it, Baby, shake it.

Mission Mond: Zwei Wochen vor der Landtagswahl präsentiert Söder ein 700 Millionen Euro teures bajuwarisches Raumfahrt-Programm

Mission Mond: Zwei Wochen vor der Landtagswahl präsentiert Söder ein 700 Millionen Euro teures bajuwarisches Raumfahrt-Programm

Die Demonstranten johlen. Der Ministerpräsident zeigt nicht mehr als ein leichtes Lächeln, eines jener Sorte, die man kaum sieht. Es dringt nicht an die Oberfläche des zerknautschten Boxer-Gesichtes. Eher eine Art Gesicht gewordenes Im-Reinen-Sein mit Kosmos und abendländischer Leitkultur.

Diese kosmische Facial-Reinheit besagt: Ich bewohne die Macht. Ist einfach die Rolle, die mir das Universum zugeteilt hat. Da könnt ihr ungekämmten Demonstranten noch so grölen. Ihr seid mein Volk, tut mir leid. Beziehungsweise "sorry", wie Söder in seinem notorischen Lockerheitsjargon sagen würde.

Markus Söder schüttelt Hände

Nach einem halben Jahr bewohnt Söder die Macht wie ein großes Haus. Es gibt ihm Ruhe und Kraft. Heute hat er das alberne Gezappel nicht mehr nötig, mit dem er sich in all den Jahren hochgekaspert hat. Söder walzt breiten Ronaldo-Schrittes Richtung Edelweißhütte, ein hölzernes Ausschank-Modul in Fertigbauweise vor dem Festzelt. Vorhölle sozusagen. Nicken hier, Winken dort. Im Windschatten des Trosses folgt der Reporter, mächtiger Sog der Macht, schnell vorbei an den zeternden Startbahngegnern, aber bloß nicht jagen lassen, kurzes Söder-Winken in Richtung eines fiktiven Freundes – welcher Söder-Freund wäre nicht fiktiv? – und hinein in die rettende Edelweißhütte.

Söder schüttelt wieder Hände, Schankwirt, Kellner, CSU-Honoratioren, shake it, Söder, shake it, dann endlich: Goldenes Buch! Gütiger König im Kreise des treuen Hofstaats. Der Reporter schreitet nun zur direkten Kontaktaufnahme, getreu dem fünften Satz aller Söderschen Thermodynamik: Sinnlose Provokation plus heiße Luft schafft maximale Aufmerksamkeit. "Herr Söder, geben Sie's zu: Der Krawall da draußen stimuliert Sie, oder? Erst im Konflikt laufen Sie zu Hochform auf. Abstreiten nutzt nix!"

CSU vor Bayern-Wahl: Söder fordert mehr Dankbarkeit – "Halten andere Bundesländer über Wasser"

Söder schaut vom Goldenen Buch auf wie ein Pitbull. Angriff? Immer gern: "Diese Demos bin ich doch gewohnt. Geht hier seit Jahren so. Aber ich erwarte ordentliche Umgangsformen. Politischer Stil ist keine Einbahnstraße." Dann steht er auf, schüttelt mir die Hand und sagt: "Übrigens, hallo!" Best friends forever. Ich freue mich über die kleine Aufmerksamkeit, sechstes Söder-Prinzip: Nimm verdiente Huldigungen entgegen, genieße sie ohne Scham.

Gemeinsam geht's nun von der Vor- in die Haupthölle, das Bierzelt. Söder bittet die Bodyguards, den Regenschirm zu öffnen. Es regnet zwar nicht mehr, aber Eier auf dem Sakko kann er jetzt nicht auch noch gebrauchen, Umfrageabsturz reicht schon. Einmarsch. Söder lächelt beseelt, reckt sich, streckt sich, endlich genug Raum für sein zeppelingroßes Ego und seine 1,94 Meter (ein Zentimeter mehr als Seehofer, wie er gern betont). Das Bierzelt ist das natürliche Habitat des Dr. Markus Söder, jene Ursuppe aus Schweiß, Sauerkrautduft und Stammtischgejohle, aus der er hervorgegangen ist. Blaskapelle humtata.

Eine Maß für die Fotografen

Söders Tross kommt im VIP-Bereich vor der Bühne an. Die Security drängt den Reporter zurück, doch der zeigt auf seine Kamera, Presse, wichtig, wichtig, okay, kann weitergehen. Siebtes Söder-Prinzip: Niemals locker lassen, lächeln, Schultern klopfen, "ich weiß, Jungs, ihr macht ja auch nur euren Job".

Die Kellnerin bringt zwei Armvoll Bierkrüge. Söder stößt mit allen Honoratioren am Tisch an. Dann nippt er am Schaum. Eigentlich hasst er Alkohol. Trinkt nur Wasser oder Cola light. Sobald die Fotografen verscheucht sind, rührt er das Bier nicht mehr an. Man starrt nun ein wenig vor sich hin. Ist ja auch schwierig, unablässig die Köpfe so geheimniskrämerisch zusammenzustecken, als plante man gerade den Staatsstreich in Honduras.

Video: CSU-Söder zieht viele Register

Dann endlich Action. Staatskanzleichef Herrmann geht auf die Bühne. Wie praktisch: ein freier Platz auf der Bierbank. Direkt neben Söder. MdB Irlstorfer zwinkert mir verschwörerisch zu. Meine Seilschaften funktionieren södermäßig gut, Hinterzimmerpolitik zahlt sich immer aus. Ich lasse mich neben dem Ministerpräsidenten auf die Bank fallen. Das Holz ist noch warm.

"Ich weiß immer alles."

Fünf Nanosekunden warte ich auf den Zugriff der Bodyguards, aber da kommt nichts. Söder schaut überrascht, aber amüsiert. Knüpft sich vielleicht schon ein heimliches Band? Flirrt hier die tiefe Verwandtschaft zwischen all den schamlosen Ehrgeizlingen unter Gottes großer Bierzeltkuppel? "Grüß Gott, Herr Söder", sage ich, "ich möchte ein Porträt über Sie schreiben." Söder sagt: "Normalerweise schreiben Sie Kulturreportagen, stimmt's?" Bei dem Wort "Kultur" verzieht er kurz das Gesicht. Ich frage: "Haben Sie meine Anfrage etwa persönlich gelesen?" Söder lächelt mitleidig: "Ich weiß immer alles." Man glaubt es ihm sofort.

Eines müsse er gleich mal loswerden: Der Protest da draußen, das sei die Ausnahme. Normalerweise treffe er auf begeisterten Empfang. Aber das mit den Startbahngegnern gehe hier seit Jahren so. Hinter den Protesten stünden handfeste wirtschaftliche Interessen. Es gehe um Grundstückswerte. Verächtlich schnaube ich ob der kapitalistischen Verkommenheit der Demonstranten. Achtes Söder-Prinzip: Nur grenzenloser Opportunismus bringt dich sicher nach vorn.

Video: Söder: "Landtagswahl ist keine verdeckte Berlinwahl"

Gleich vor Söder sitzt ein ganzer Tisch mit Wein-, Leberknödel- oder Hopfenköniginnen. "Optisch ziemlich interessant", sage ich, in der Hoffnung, ein paar zünftige Stammtisch-Zitate abzufischen. Aber Söder sagt nur, die Sitzordnung würde er ja nicht persönlich organisieren. Man müsse sich vor allem fügen in so einem Wahlkampf. Er schaut nun wie ein duldsamer Soldat, der nichts will, als ergeben seinem Land zu dienen, dem makellosen Bayern mit seinen porösen, ach so porösen Grenzen.

Das Mysterium im heißen Dunst

Ich fokussiere die stattliche Präsidialerscheinung und stelle fest, dass die Knopfleiste von Söders Oberhemd innen mit blumigverschnörkeltem Muster gefüttert ist. Hat er sich also tatsächlich ein bisschen Westernfeeling bewahren können. In seiner Nürnberger CSU-Jugend waren Cowboy-Stiefel sein Markenzeichen. So signalisierte er: Ich bin ein junger Wilder.

Schwül ist es hier. Dunstschwaden ziehen durchs Zelt: Hax'n, Hähnchen, Rollbraten. Alles ächzt. MdB Irlstorfer wischt sich die Stirn. Nur einer schwitzt nicht: Dr. Markus Söder. Fast schon unheimlich. Wie in einem Science-Fiction-Film: Ein Fremder mischt sich unter die Menschen. Man schaut ihn an und denkt, irgendetwas stimmt nicht. Ohren zu spitz? Stirn zu hoch? Dann plötzlich: Oh, mein Gott, ein außerirdisches Wesen, das selbst in der Hölle nicht schwitzt. Ob es eine Seele hat?

Markus Söder kratzt sich am Kopf - die SPD hat die URL seiner Kampagne gekapert

Auf der Bühne wettert Dr. Herrmann gegen die Startbahngegner. Zeit für das neunte Söder-Prinzip: Gegner gehören bei erstbester Gelegenheit kaltgestellt – mit einer guten Intrige. Und da ich mir Dr. Herrmanns Platz am Biertisch möglichst lange sichern will, schmutzele ich los: "Mal ehrlich, Herr Söder: Macht unser Herr Staatsminister das da grad wirklich elegant? Sollte man die Zausel da draußen nicht einfach ignorieren?" Söder winkt ab. Super mache der Herrmann das. Der rede wenigstens Klartext. Dann schaut er mir tief in die Augen, grinst und sagt: "Wir sind in Bayern und nicht in irgendeinem Salon in Bremen oder Hamburg."

"Ich sage nie Unsinn"

Wer sich einschüchtern lässt, hat bei Söder verloren. Habe ich gelesen. Also frage ich unbeirrt weiter: "Haben Sie Ihre Rede vorbereitet oder improvisieren Sie?" Er zieht einen Zettel aus dem Jackett und sagt stolz: "Hier, schauen Sie: Das ist alles!" So weit die spitz-krakelige Schrift lesbar ist, stehen nur einige Namen und große Themen drauf. Nach unzähligen Bierzeltauftritten kann er die einstündige Rede auswendig. "Wollen Sie eher staatsmännisch auftreten oder dem Zelt mal so richtig einheizen?", frage ich. Er lasse sich da ganz vom Moment tragen, sagt Söder. "Keine Leitplanken im Kopf?" Nix, sagt Söder. "Keine Tabuwörter? Irgendein grober Unsinn, den Sie besser nicht sagen sollten?" – "Ich sage nie Unsinn", sagt Söder empört. Ich sage: "‚Asyltourismus hätten Sie sich aber besser gespart, oder?" Söder schweigt und dreht sich weg.

Die Anbiederung bei der AfD war der größte strategische Fehler in Söders Wahlkampf. Die christlich-liberale Wählerschaft der CSU war empört. Inzwischen hat die ganze CSU die AfD plötzlich als Gegner entdeckt. Umso lästiger ist Söder nun die Frage. Er stiert mürrisch auf den Biertisch. Wie kann ich wieder schön Wetter machen? Vielleicht zehntes Söder-Prinzip: volksnahe Anekdote aus dem Privatleben? Irgendein SPD-Trauma aus meiner Kindheit? Zur Auflockerung des Publikums erzählt Söder immer, wie er einmal einen SPD-Button mit nach Hause brachte und vom Vater ausgeschimpft wurde. Er sagt dann unter großem Gejohle: "Seitdem weiß ich: SPD bedeutet Ärger."

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder steht vor einer Wand und hängt ein Kreuz auf. Er ist im Profil zu sehen und trägt Anzug

Aber nein, Sozi-Bashing reicht nicht. Die sind eh am Ende. "Insolvenzmasse", sagt Söder immer. Jetzt braucht es das große Geschütz – elftes Söder-Prinzip: Wen du nicht unterwerfen kannst, dem musst du schmeicheln. So hat er sich in den 90er Jahren ins Herz von Edmund Stoiber geschmeichelt, einem Mann, bei dem bis dahin nicht sicher war, ob er so etwas überhaupt besitzt.

Also strahle ich Söder an und flöte, es sei ja ganz erstaunlich, wie fit er selbst in dieser heißen Phase des Wahlkampfes noch aussehe. Durchschlagende Wirkung. Söder lächelt wieder, beugt sich sogar zu mir herüber und bekennt mit samtweicher Stimme, das sei er ja auch. Voller Bewunderung ziehe ich die Augenbrauen hoch. Ich fühle mich schmutzig. Aber egal. Herrlich warm im Zentrum der Macht. Wie neidisch mich alle anschauen. Eigentlich doch ganz geil, diese Blasmusi. Wer ist eigentlich gerade bayerischer Heimatminister? Ist der Posten vielleicht frei? Zwölftes Söder-Prinzip: Wenn dich der warme Strom der Macht erfasst, gib dich ihm hin. Wälze dich wohlig in seinem Strudel und lobe die Einzigartigkeit Bayerns, Garant gegen Zerfaserung der deutschen Demokratie, nur Markus Söder und seine Wein-, Leberknödel- oder Hopfenköniginnen werden uns vor Weimarer Zuständen bewahren!

"Tut mir sehr leid"

Dr. Herrmann ist fertig und kommt zurück an unseren Tisch. "Jetzt müssen Sie aber aufstehen, tut mir sehr leid", sagt Söder und wendet damit herzlos und kalt das letzte, das allerletzte Söder-Prinzip an – jenes, dem er irgendwann selbst zum Opfer fallen wird: Alles hat ein Ende, nur die Weißwurst hat zwei. Tut mir sehr leid.

Der Artikel über Markus Söder ist dem aktuellen stern entnommen:

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder spricht auf einer Bühne
Themen in diesem Artikel