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Mehr Akzeptanz für Biokraftstoff Wirtschaftsminister Brüderle hält an E10 fest

Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle setzt sich weiter für den neuen Kraftstoff E10 ein. Bei einem E-10-Gipfel am Dienstag will er zusammen mit Autoherstellern, Mineralölkonzernen und Verbraucherschützern die Akzeptanz für den neuen Kraftstoff erhöhen.

Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) hat sich dafür ausgesprochen, am neuen Kraftstoff E10 festzuhalten. Dies sei wünschenswert, um die Umwelt zu entlasten, sagte der Minister am Dienstag im rbb-Inforadio. Er gehe auch davon aus, dass die Teilnehmer des E-10-Gipfels in seinem Haus am Dienstag weiter das Ziel verfolgten, Mineralöl durch regenerative Biokraftstoffe zu ersetzen. An dem Treffen nehmen Autohersteller, Mineralölkonzerne und Verbraucherschützer teil.

Ziel des Gipfels ist Brüderle zufolge, die Akzeptanz des Biokraftstoffs zu erhöhen. Es lägen verschiedene Verbesserungsvorschläge dazu auf dem Tisch. Es sei angesichts der Unruhen in den Ölförderländern in Nordafrika vernünftig, dass "man versucht, ein Stück loszukommen von der Abhängigkeit vom Mineralöl und andere Wege anzupacken".

Auch der Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen sprach sich gegen ein Ende von E10 aus. "E10 darf nicht vom Markt genommen werden", sagte er der "Passauer Neuen Presse" vom Dienstag. Er machte sich wie der Autofahrerclub ADAC und Verbraucherschützer dafür stark, dass das Kraftfahrt-Bundesamt alle Autobesitzer anschreibt, um sie darüber zu informieren, ob ihr Auto das neue Benzin verträgt.

AFP AFP

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