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Niedersachsen-Wahl: 334 Stimmen entschieden die Wahl

Wie knapp der Wahlausgang in Niedersachsen war, zeigt sich einen Tag nach der Abstimmung: 334 Erststimmen im Landkreis Hildesheim gaben den Ausschlag.

Ihren hauchdünnen Vorsprung von nur einem Mandat im niedersächsischen Landtag haben SPD und Grüne nur wenigen Wählerstimmen zu verdanken. Im Landkreis Hildesheim bekam SPD-Kandidat Bernd Lynak gerade einmal 334 Erststimmen mehr als CDU-Konkurrent Frank Thomas Wodsack.

Hätte die CDU diesen Wahlkreis gewonnen, hätte das dem schwarz-gelben Lager auch bei vollem Ausgleich der Überhangmandate eine Mehrheit gesichert, sagte Matthias Jung von der Forschungsgruppe Wahlen. "Man kann sagen, dass 334 Wähler die Wahl entschieden haben."

CDU änderte das Wahlverfahren

Die schwarz-gelbe Koalition in Niedersachsen verpasste auch wegen der Tücken des neuen Wahlrechts eine eigene Mehrheit. Bei der Entscheidung am Sonntag eroberte die CDU zwar ein Überhangmandat. Das fällige Ausgleichsmandat fiel nach der gültigen Verteilungsmethode an die SPD. Dadurch wurde der knappe rot-grüne Vorsprung am Ende sichergestellt.

Die CDU dürfte jetzt bereuen, dass sie vor einigen Jahren im Alleingang das alte Verfahren änderte und durch eine Neuregelung ersetzte. Mit der alten Verteilung wäre nach Berechnungen von Wahlrechtsexperten der Ausgleichssitz an die FDP gegangen, Schwarz-Gelb hätte eine Mehrheit gehabt.

Als eines der wenigen Bundesländer wird in Niedersachsen noch die Sitzverteilung nach dem D'Hondtschen Höchstzahlverfahren eingesetzt. Diese Methode begünstigt tendenziell die größeren Parteien. Zwischendurch setzte sich die FDP in Hannover gegen ihren Koalitionspartner CDU mit der Forderung nach Einführung des Bruchzahlverfahrens nach Hare/Niemeyer durch, das anders als d'Hondt kleine Parteien nicht benachteiligt. Bei nächster Gelegenheit wurde von der CDU dann aber wieder das Verfahren nach d'Hondt durchgesetzt, weil sie sich davon Vorteile versprach. Diese Methode wird dort bis heute angewandt.

Anderes Verfahren, anderer Sieger

Inzwischen gehen aber immer mehr Bundesländer zu einer anderen Verteilungsmethode über, die neuerdings auch bei Bundestagswahlen zum Zuge kommt: das nach dem französischen Mathematiker Jean-André Sainte-Laguë benannte Divisorverfahren mit Standardrundung. Der Vorteil dieses relativ neuen Verfahrens liegt darin, dass einige Paradoxien, die bei der Methode Hare/Niemeyer auftreten können, ausgeschlossen werden. Nach Berechnungen der Wahlexperten hätte es auch eine schwarz-gelbe Mehrheit in Hannover gegeben, wenn nach dem Sainte-Laguë-Verfahren die Sitze verteilt worden wären.

tkr/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(