Politik-Umfrage Leichte Einbußen für Union


Leichte Einbußen für Union – Jeder zweite Deutsche rechnet im nächsten Jahr mit keiner Lohnerhöhung

Hamburg - Die CDU hat im Zuge der Hohmann-Affäre in der vergangenen Woche einen Prozentpunkt verloren. In der neuen Forsa-Umfrage im Auftrag von stern und RTL würden 48 Prozent der Deutschen CDU wählen (Vorwoche 49 Prozent). Die SPD bleibt unverändert bei 25 Prozent. Die FDP gewinnt in dieser Woche einen Prozentpunkt hinzu und kommt auf 7 Prozent. Die Grünen verharren bei 11 Prozent, die PDS bleibt bei fünf Prozent. Sonstige Parteien sind unverändert bei vier Prozent. Jeder zweite Deutsche erwartet im nächsten Jahr keine Lohnerhöhung (51 Prozent). 14 Prozent der Befragten rechnen 2004 mit einer Lohnerhöhung von höchstens einem Prozent, 22 Prozent erwarten bis zu 2 Prozent mehr Lohn, 5 Prozent kalkulieren mit bis zu vier Prozent und 3 Prozent gehen von einer Lohnsteigerung von mehr als vier Prozent aus.

Dabei könne die Wirtschaft höhere Löhne verkraften, sind sich die Befragten sicher: 16 Prozent vermuten, dass die Wirtschaft Lohnsteigerungen von 1 Prozent akzeptieren könnte, 30 Prozent glauben, dass die Unternehmen Lohnsteigerungen von bis zu 2 Prozent verkraften, 8 Prozent glauben, dass die Wirtschaft Lohnsteigerungen von bis zu vier Prozent aushält und zwei Prozent vermuten, dass mehr als vier Prozent verkraftet werden könnten. Insgesamt sind nur 35 Prozent überzeugt, dass die Wirtschaft nächstes Jahr gar keine Lohnerhöhung bewältigen kann.

Datenbasis für die Frage zur Parteienpräferenz: 2501 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger vom 10. bis 14. November, Fehlertoleranz: +/- 2,5 Prozentpunkte, Auftraggeber: stern und RTL. Datenbasis für die Frage zur Lohnerhöhung: 1002 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger am 13. und 14. November, Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte, Auftraggeber: stern


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