Haushaltspolitik

Artikel zu: Haushaltspolitik

Generaldebatte im Bundestag

"Haushalt der Hoffnungslosigkeit": Linke wirft Regierung Politik für Reiche vor

Die Linke im Bundestag hat der Koalition eine einseitige Bevorzugung Wohlhabender in der Haushaltspolitik vorgeworfen. Unter der Regierung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) finde eine "massive Umverteilung von unten nach oben statt", sagte Linken-Fraktionschef Sören Pellmann am Mittwoch in der Generaldebatte des Bundestags. Pellmann sprach mit Blick auf den Budgetentwurf 2026 von einem "Haushalt der Hoffnungslosigkeit".
Plenum des Bundestags

Schlagabtausch in Haushaltsdebatte - Opposition kritisiert "Verschiebebahnhof"

Schlagabtausch über die Haushaltspolitik der Regierung: "Wir investieren, wir reformieren und wir konsolidieren", sagte Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) am Dienstag zu Beginn der mehrtägigen Schlussdebatte über den Etat für 2025 im Bundestag. Rednerinnen und Redner der Opposition kritisierten hingegen, dass trotz neuer Rekordschulden kaum Geld bei den Menschen ankomme und Mittel für Investitionen zweckentfremdet würden.
Video: Lindner verteidigt Kurswechsel in Haushaltspolitik - "Müssen uns neu fokussieren"

Video Lindner verteidigt Kurswechsel in Haushaltspolitik - "Müssen uns neu fokussieren"

STORY: HINWEIS: DIESEN BEITRAG ERHALTEN SIE OHNE SPRECHERTEXT O-TON BUNDESFINANZMINISTER CHRISTIAN LINDNER (FDP): "Für die Bundesregierung ist klar: Auf Krisen muss dieser Staat entschlossen reagieren. Und er muss auch seine fiskalischen Möglichkeiten mobilisieren, wenn es notwendig ist. Aber wer den Ausstieg aus der Krisenpolitik nicht findet, der gefährdet dauerhaft die Stabilität unseres Gemeinwesens. [...] Es geht jetzt um die Anerkennung finanzieller Realitäten. Nach Jahren, in denen Geld scheinbar keine Rolle spielte. Und in Wahrheit hat der niedrige Zins schon vor der Pandemie die Optik verzerrt. Wir müssen uns neu fokussieren. Mit dem Haushalt 2023 sind wir daher im Kernhaushalt zur Schuldenbremse zurückgekehrt. [...] Es ist jetzt in der mittelfristigen Finanzplanung noch nicht sichtbar, weil sie bis 2027 reicht. Aber, liebe Kolleginnen und Kollegen, hinter der Horizontlinie, für uns noch nicht sichtbar, da kommt ein Eisberg. Um nicht zu sagen ein Eisbergfeld. Und wir stehen in der Verantwortung, nicht zu warten, bis der Eisberg vom Horizont genau vor den Bug gekommen ist, sondern wir müssen jetzt den Kurs ändern, denn der Eisberg wird seinen Kurs nicht ändern. Wir sind es, die unseren haushaltspolitischen Kurs ändern. Und dazu leistet dieser Haushalt 2024 einen wichtigen Beitrag."