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stern-RTL-Wahltrend: Rückenwind durch Wahlsieg in Niedersachsen: SPD legt zu

Im stern-RTL-Wahltrend unterbietet die Union ihr historisch schlechtes Ergebnis bei der Bundestagswahl nochmals. Die SPD ist dagegen dank der Niedersachsen-Wahl im Aufwind.

SPD im Wahltrend im Aufwind - Schulz und Weil freuen sich

Dankbar schaut SPD-Chef Martin Schulz auf Stephan Weil: Der Wahlsieger aus Niedersachsen verschafft den Sozialdemokraten auch im stern-RTL-Wahltrend Rückenwind.

Von ihrem Wahlsieg in Niedersachsen kann die SPD auch bundesweit profitieren. Im stern-RTL-Wahltrend legt sie gleich um zwei Prozentpunkte zu und kommt nun auf 22 Prozent. Die Union aus CDU und CSU hingegen büßt im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt ein auf jetzt 31 Prozent – mit 32,9 Prozent hatte sie bei der Bundestagswahl ihr schlechtestes Ergebnis seit 1949 erzielt.

Die FDP bleibt unverändert bei 11 Prozent, während die Grünen einen Punkt abgeben müssen und nun bei 10 Prozent liegen. Nach ihrem schwachen Abschneiden in Niedersachsen verliert auch die AfD einen Punkt und steht aktuell bei 11 Prozent. Die Linke kann sich trotz oder auch wegen der Konflikte zwischen Partei- und Fraktionsspitze von 9 auf 10 Prozent verbessern. Auf die sonstigen kleinen Parteien entfallen zusammen 5 Prozent. Der Anteil der Nichtwähler entspräche mit 25 Prozent weiterhin dem bei der Bundestagswahl am 24. September.

Schwäche der CDU wird nicht Merkel angelastet

Die Niederlage der CDU bei der Niedersachsen-Wahl wird offenbar nicht CDU-Chefin Angela Merkel angelastet. Könnte der Kanzler direkt gewählt werden, würden sich nach wie vor 48 Prozent für sie entscheiden – darunter 91 Prozent der Unionsanhänger. SPD-Chef Martin Schulz läge mit 21 Prozent – ein Punkt mehr als in der Woche zuvor – immer noch weit hinter Merkel. Für keinen der beiden würden 31 Prozent stimmen.

Datenbasis: Das Forsa-Institut befragte vom 16. bis 20. Oktober 2017 im Auftrag des Magazins stern und des Fernsehsenders RTL 2503 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 2,5 Prozentpunkten.





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