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Wahl in Hamburg: Deutlich höhere Wahlbeteiligung zeichnet sich ab





Bei regnerisch-ungemütlichem Wetter hat am Sonntag die Hamburger Bürgerschaftswahl begonnen. Bis 11.00 Uhr gaben 29,6 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimmen ab, wie das Landeswahlamt mitteilte. Bei der Bürgerschaftswahl vor fünf Jahren hatten bis zu diesem Zeitpunkt 24,2 Prozent der Wahlberechtigten abgestimmt. 2015 war die Wahlbeteiligung insgesamt auf das historische Tief von 56,5 Prozent gefallen. Landeswahlleiter Oliver Rudolf hatte sich zuversichtlich geäußert, dass die Beteiligung diesmal wieder auf über 60 Prozent steigt.  Die Spitzenkandidaten von SPD, Grünen und CDU gingen bereits an die Urnen. Bürgermeister Peter Tschentscher von der SPD wählte in Barmbek-Nord und seine Stellvertreterin Katharina Fegebank von den Grünen in Barmbek-Süd.  O-Ton Katharina Fegebank, Grünen-Spitzenkandidatin «Ja ich finde Wählen immer großartig und heute hat es mir ganz besonders Spaß gemacht. Also ich habe dabei natürlich zurückgeblickt auf die letzten Wochen und auf den Wahlkampf. Aber jetzt freue ich mich auch, dass wir heute Abend 18 Uhr endlich Gewissheit haben. Und darauf freue ich mich dann auch.» Mit Spannung wird das Abschneiden der seit 2015 gemeinsam regierenden Sozialdemokraten und Grünen erwartet.  In den vergangenen Wochen sahen Meinungsforscher die SPD beständig in Führung.
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Erstmals seit 1949 haben sich die Hamburger fünf Jahre gedulden müssen, bevor sie ihre Bürgerschaft wählen dürfen. Nach ersten amtlichen Angaben könnte die Wahlbeteiligung höher ausfallen als 2015.

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