Rote Armee

Artikel zu: Rote Armee

Kranzniederlegung

Weltkriegsgedenken im Schatten von Ukraine-Krieg und Trumps USA

Unter dem Eindruck des anhaltenden russischen Angriffskriegs in der Ukraine hat Deutschland dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der NS-Diktatur vor 80 Jahren gedacht. Den Höhepunkt der Feierlichkeiten zum 8. Mai am Donnerstag bildete die Rede von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei einer Gedenkstunde im Bundestag. In ihr ging er Russland scharf an, kritisierte aber auch die Entwicklung der USA unter Präsident Donald Trump.
Präsident Steinmeier

Steinmeier will in Rede zum 8. Mai russische "Geschichtslügen" zurückweisen

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier will in seiner Rede zum 80. Jahrestag des Kriegsendes den wichtigen Beitrag Russlands bei der Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus würdigen - zugleich aber jeder Verfälschung der Geschichte durch das Russland von heute entgegentreten. "Die Rote Armee hat Auschwitz befreit", heißt es in Auszügen des Redemanuskripts, die der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch vorlagen. "All das vergessen wir nicht. Aber gerade deshalb treten wir den heutigen Geschichtslügen des Kreml entschieden entgegen."