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Concorde-Nachfolger Boom Sonic Jet In doppelter Schallgeschwindigkeit nach New York fliegen

Über 13 Jahre nach dem Aus für die Concorde rückt eine mögliche Rückkehr des Überschallflugs im Passagierverkehr näher.
Das junge Start-up-Unternehmen Boom aus Denver hat für seinen Überschalljet inzwischen 76 Bestellungen von fünf Fluggesellschaften eingesammelt, sagte Gründer und Vorstandschef Blake Scholl auf der weltgrößten Luftfahrtmesse in Le Bourget bei Paris.
Mit einer Geschwindigkeit von "Mach 2,2", mehr als doppelter Schallgeschwindigkeit, soll der Boom-Jet noch schneller unterwegs sein als die legendäre Concorde.
Noch handelt es sich um einen Plan. Die kleinere Testversion XB-1, genannt "Baby-Boom", soll Ende 2018 zu ihrem Erstflug abheben.
Der erste Boom-Jet soll im Jahr 2023 in den Linienverkehr starten. Die Strecke Paris - New York wäre dann statt in sieben Stunden in dreieinhalb Stunden zu schaffen.
Im Boom-Flieger werden 55 Passagiere Platz haben - im Gegensatz zur Concorde mit 100 Plätzen, die sich als nicht wirtschaftlich erwies.
Nach einem Absturz in Paris im Jahre 2000 wurden Flüge mit der Concorde 2003 endgültig eingestellt. Zu hoch waren Kerosinverbrauch und Lautstärke des Prestigefliegers.
Der kleine Concorde-Klon mit dem Namen Boom soll nun leiser, wirtschaftlicher und auch weiter  fliegen können.
Erstkundin ist die britische Fluglinie Virgin Atlantic des Milliardärs Richard Branson. 
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Ein neuer Überschalljet soll mit einer Geschwindigkeit von Mach 2,2 die Flugzeiten halbieren. Für den Concorde-Nachfolger des amerikanischen Unternehmens Boom liegen bereits 76 Bestellungen vor.
tib

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