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Ground Zero: Freedom Tower wird zur Festung

Seitdem das World Trade Center am 11. September 2001 einstürzte, sehnt sich New York nach einem neuen Wahrzeichen. Doch laut New York Times verkommen die Entwürfe der Stararchitekten Daniel Libeskinds zu "einem Denkmal der Mittelmäßigkeit".

Fünf Jahre nach den Terroranschlägen vom 11. September wird auf Ground Zero endlich gebaut. Doch statt des versprochenen Fanals für die Freiheit entsteht auf dem Baugrund ein Denkmal der Mittelmäßigkeit. Daniel Libeskinds Entwurf für einen ebenso inspirativen wie trotzigen Freedom Tower wurde von dessen Erzrivalen David Childs zu einer "Festung" umgearbeitet: Mehr Bürofläche, weniger Symbolik.

Profitgier und Opportunismus - nichts besonderes in New York

Für die anderen Wolkenkratzer auf Ground Zero engagierte New York in diesem Jahr drei Größen der Weltarchitektur: Norman Foster, Richard Rogers und Fumihiko Maki. Ihre Entwürfe sind nach Meinung der "New York Times" zwar "solide und kompetent", verrieten aber nichts von dem wahren Talent dieser international renommierten Design-Stars. Der Wiederaufbau des World Trade Center "wird von politischem Opportunismus, geheimen Deals und Profitgier bestimmt", empörte sich die Zeitung.

Lediglich der Spanier Santiago Calavatra habe freie Hand zur Gestaltung der Bahnstation an der Ostseite von Ground Zero bekommen. Im Vergleich zu seinem "grandiosen Design", einer elliptischen Form mit zwei Schwingen-ähnlichen Baldachinen, könne man die konservativen Entwürfe von Foster, Rogers und Maki "schlicht vergessen", schreibt der amerikanische Architekturkritiker Philip Nobel in seinem neuen Buch "Sixteen Acres".

Was derzeit auf Ground Zero passiere, habe nichts mehr mit den rhetorischen Versprechen für einen monumentalen Wiederaufbau zu tun, heißt es bei Nobel. "Es ist aber nichtsdestotrotz ein Tribut an New York - chaotisch, in Geld schwimmend, von zu viel Ego und viel zu wenig Vernunft bestimmt", schreibt der Autor.

Die Skyline von Manhattan wird voraussichtlich erst um das Jahr 2012 wieder komplett sein. Von den geplanten fünf Wolkenkratzern steht bisher nur einer. Der eher nichts sagende gläserne Büroturm mit 52 Stockwerken und 158 000 Quadratmetern Bürofläche ersetzt die frühere "World Trade Center Nummer 7". Er ist von Ground Zero durch eine Straße getrennt.

Es mangelt an Interessenten

Einem möglichen Terroranschlag setzt das Gebäude unter anderem Stahl verstärkte Betonwände und mehr Treppenhäuser für eine schnellere Evakuierung entgegen. Kummer macht seinem Erbauer, dem New Yorker Immobilienmagnaten und Pächter von Ground Zero, Larry Silverstein, die mangelnde Belegung: Bisher ist nicht einmal die Hälfte des hochmodernen Büroraums vermietet.

Silverstein ist auch der Bauherr des Freedom Tower. Die anderen drei Hochhäuser gingen an die öffentliche Hand, den Staat und die Stadt New York sowie die Verkehrsgesellschaft Port Authority. Libeskinds Freiheitsturm hatte nach dem ursprünglichen Plan schon im September dieses Jahres, fünf Jahre nach dem Einsturz der Zwillingstürme, die Lücke in der New Yorker Skyline füllen sollen. Inzwischen ist von "frühestens 2012" die Rede.

Auf sieben Milliarden Dollar (5,3 Milliarden Euro) haben sich die Kosten für das gesamte Projekt bereits erhöht. Für diese Summe sollen auf Ground Zero 820.000 Quadratmeter Büro- und Ladenfläche, ein Kulturzentrum mit Theater und Museum und eine Gedenkstätte für die Opfer der Anschläge entstehen.

DPA / DPA

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(