Reisetipps Südafrika


Ankommen und Rumkommen im Land von Weingütern, Tafelberg und Elefanten.

Allgemeine Informationen

Alles Wissenswerte für Südafrika-Reisende gibt es bei South African Tourism im Internet unter www.southafrica.net oder am Service-Telefon unter 01805-722255 (0,12EUR/Min)
Anreise
Der Star-Alliance-Partner South African Airways fliegt täglich von Frankfurt nonstop nach Kapstadt und nach Johannesburg. Diese Flüge kosten derzeit ab 755 Euro. Vom 9. April bis zum 21. Juni wird diese Verbindung für 625 Euro incl. Steuern und Gebühren (zuzüglich einer Ticket Service Fee angeboten. Ab 1. Juli fliegt SAA drei Mal wöchentlich von München nach Johannesburg - ab Oktober ist sogar eine tägliche Verbindung geplant. Buchungen in Reisebüros oder unter www.flysaa.com
Reisezeit
Am angenehmsten ist es von September bis November (Frühling) und von März bis Mai (Herbst). Im südafrikanischen Sommer ist es bisweilen drückend heiß.
Mietwagen
Alle großen Automobilverleiher haben Stationen an den Flughäfen. Sicherer und oft auch günstiger ist eine Vorausbuchung in Deutschland. Achtung: Linksverkehr! Tankstellen akzeptieren keine Kreditkarten - zum Tanken also stets genügend Bargeld mitnehmen.
Tourplanung und Unterkunft
Landgüter, Luxushotels, Cottages und Backpacker-Unterkünfte: Die Hotellerie in Südafrika bietet Glanzlichter für jeden Geschmack. Hier ein paar Empfehlungen für jede Preisklasse:

Durban

Gibela Backpacker Lodge: Für weniger als 30 Euro fürs Doppelzimmer gibt es geschmackvoll mit Kunsthandwerk eingerichtete Zimmer, blitzsaubere Badezimmer, Frühstück und (wenn Besitzer Elmar nicht gerade auf Tour ist, um für seine personalisierten Safaris neue Attraktionen auszukundschaften) die besten Tipps für Reisen in Durban, der Provinz Kwazulu-Natal und den angrenzenden Ländern Lesotho und Swaziland. Adresse: 119 Ninth Avenue, Morningside, Telefon 0027-31-3036291, www.gibela.co.za
Kosi Bay
Kosi Bay Lodge: Die Lodge wirkt etwas heruntergekommen und ist nur etwas für Liebhaber rustikaler Unterkünfte. Chalets für zwei bis sechs Personen kosten für Selbstversorger je nach Saison zwischen 215 und 605 Rand pro Person. Wer Vollpension bucht, bezahlt zwischen 610 und 730 Rand. Zur Verfügung stehen auch Safari-Zelte, Lodges und preiswerte, simple Hütten. Telefon 0027-35-5929561,www.kosibaylodge.co.za
Utshwayelo Campsite: Die beste Möglichkeit zum Campen, direkt am Eingang des Naturreservats. Es ist bisweilen nur mit dem Geländewagen zu erreichen - eine Abholung an der nur fünf Kilometer entfernten Grenze zu Mosambik kann aber arrangiert werden (dort lässt sich der eigene Wagen sicher abstellen). Die Gebühren zum Campen belaufen sich auf nur 55 Rand pro Person, einfache aber saubere und neu gebaute Chalets kosten 190 Rand. Infos nur telefonisch bei Managerin Cynthia unter 0027-35-5929626 oder 0027-73-1343318. Vom Campingplatz ist es ein 20-minütiger Fußmarsch zum Meer.
Thobeka Backpackers Lodge: Nahe der Stadt KwaNganase und somit an den wenigen Geschäften des Ortes, aber weiter weg vom Naturreservat. Einfache Hütten ab 95 Rand pro Person. Besitzer Mike vermietet auch sein Farmhaus für 250 Rand pro Person pro Nacht (300 Rand mit Frühstück, 350 mit Frühstück und Abendessen). Das ganze Haus, in dem bis zu sechs Personen schlafen können, kostet ab 1500 Rand. Infos unter Telefon 0027-72-4461525, im Internet:www.kozi.co.za
Wild Coast
Bulungula Backpackers: Wer auf Komfort verzichten kann und in die Kultur des Xhosa-Stamms eintauchen möchte, sollte sich in Richtung Bulungula Backpackers aufmachen (Telefon 0027-47-5778900 und 0027-83-3915525, www.bulungula.com). Hier gibt es Camping-Möglichkeiten und ein paar sehr einfache Unterkünfte (eigenes Zimmer mit Gemeinschaftsdusche für unter 20 Euro). Gäste werden auf Wunsch in der Stadt Umtata (Mthatha) mit dem Geländewagen abgeholt (drei Stunden Fahrt). Unter www.wildcoastholidays.co.za findet man viele gute Infos zu Hotels und mehrtägigen Wanderungen entlang der Küste.
Kapstadt
Greenways Hotel: Stilles Refugium mit idyllischem Park nur 15 Minuten von der Innenstadt entfernt. Das luxuriöse Anwesen im traditionellen Kapstil ist eine blühende Oase und bietet ein Miniaturbild der berühmten Kapstädter "Kirstenbosch Botanical Gardens". Hier steht der größte Aloe Vera Baum des Western Capes, im Winter blühen Tausende von Erika. Die Deutsche Susanne Faussner bietet ihren Gästen stille Eleganz in einem entspannten Ambiente. Erholung pur am Pool, an lauschigen Plätzchen im Garten, beim Kricket-Spiel auf dem Rasen oder im getäfelten Kaminzimmer am Abend. Auf der Terrasse und im Ashton Restaurant werden europäische und traditionelle Kap-Cuisine serviert. Das Greenways ist ein guter Ausgangspunkt für Touren in die City, die Weinregion, ans Meer und nach Robben Island. Ein Doppelzimmer mit Frühstück kann man ab zirka 100 Euro buchen. Adresse: No.1 Torquay Avenue, Upper Claremont / Bishopscourt, Cape Town 7708, Tel.: +27 21 761 1792. Im Internet: www.greenways.co.za
Metropol Hotel: Boutique-Hotel mit 29 Luxuszimmern in Kapstadts City direkt an der Longstreet. Im Haus ein Restaurant und die M-Bar & Lounge im Stile einer New Yorker Jazzbar. Ab 60 Euro pro Person fürs Doppelzimmer.Adresse: 38 Long Street, Cape Town 8001, Tel.: +27 21 424 7247.
Weinregion
Palmiet Valley Estate, Paarl: Der deutsche Auswanderer Fred Uhlendorff hat ein 300 Jahre altes Weingut wieder in Betrieb genommen. Gäste übernachten im restaurierten Farmhaus in großzügigen Suiten voller Antiquitäten. Abends sitzen alle Gäste gemeinsam zusammen am Holztisch oder unter den Eichen auf der Terrasse. Eine Übernachtung gibt es bei direkter Buchung für etwa 100 Euro im Einzelzimmer und 175 Euro im Doppelzimmer inklusive Frühstück. Ein Drei-Gang-Dinner (mit etwas Glück zubereitet von einem deutschen Sternekoch) kostet etwa 25 Euro. Adresse: Palmiet Valley Estate, PO Box 9085, Klein Drakenstein 7628, Südafrika. Telefon 0027-21-8627741, Fax 0027-21-8626891, Im Internet: www.palmiet.co.za
Green Mountain Eco Route: Entlang der angeblich ersten Biodiversitäts-Weinstraße der Welt gibt es eine Reihe von Unterkünften. Charmant ist das Bed & Breakfast von Elreda Pillmann auf dem Weingut "Goedvertrouw". Auch auf dem Paul Cluver Wine Estate lässt es sich gut übernachten. Andere Akzent setzt das Wildekrans Country House (moderne Kunst in Haus und Garten) und die Lodge "Porcupine Hills" ist bekannt für ihr Essen. Telefon 0027-21-8591398). Im Internet: www.greenmountain.co.za
Darling: In den von der "Biodiversity and Wine Initiative" als Champions ausgezeichneten Weingütern Cloof und Burgherspost kann man in zwei Cottages übernachten. Im Internet: www.cloof.co.za

Zederberge

Elandsberg Eco-tourism: Chris du Plessis und seine Frau Annette bieten Übernachtungsmöglichkeiten in kleinen Cottages an - hier riecht man noch in der Nacht den Duft der benachbarten Rooibos-Felder (120 Rand pro Person, Frühstück 45 Rand, Mittagessen und Abendessen auf Vorbestellung 55 bzw. 75 Rand). Infos: Elandsberg Eco-tourism, Telefon 0027-27-4822022, www.elandsberg.co.za. Die Farm liegt außerhalb von Clanwilliam in Richtung Lambert's Bay. Nach 13 Kilometern führt rechts eine Schotterpiste einige Kilometer bis zur Rezeption.

Walker Bay

Etwa zwei Autostunden entfernt von Kapstadt liegt die Walker Bay, ein Paradies für Botaniker und Walfreunde. Wer beides genießen möchte ist im Grootbos Private Nature Reserve richtig, wo man zwischen der Garden Lodge und der Forest Lodge wählen kann. Eine Übernachtung auf Grootbos kostet etwa 280 Euro pro Person bei echter Vollpension (z. B. Fünf-Gänge-Dinner am Abend). Adresse: Grootbos Private Nature Reserve, PO Box 148, Gansbaai 7220. Telefon 0027-28-3848000, Fax 0027-28-3848040, www.grootbos.com

Johannesburg

The Michelangelo Hotel, Johannesburg: Fünf-Sterne-Hotel am angesagten Nelson-Mandela-Square mit seinem großen Einkaufs- und Unterhaltungsangebot. Das Michelangelo Hotel, das zur elitären "Leading Hotels of the World"-Vereinigung zählt, bietet 240 elegante Zimmer und Suiten, die sich um einen luxuriösen überdachten Innenhof im Renaissancestil gruppieren. Vom Hotel aus kommen die Gäste direkt in die große Mall mit ihren exquisiten Läden, ohne ins Freie zu müssen. Das Michelangelo Hotel gehört zur "Legacy Gruppe", die am Nelson-Mandela-Square auch das neue Raphael Apartment Hotel führt und in Kürze das Michelangelo Towers Hotel eröffnet. Das Doppelzimmer mit Frühstück wird ab 260 Euro angeboten. Adresse: Nelson Mandela Square, West Street, Sandton, 2146 Johannesburg (Gauteng), Tel.: +27 11 282-7000. Im Internet: www.lhw.com
The Westcliff, Johannesburg: Gebaut im Stile einer mediterranen Stadt an den Hanglagen am Rande von Johannesburg, vermittelt das Westcliff mit seinen pastellfarbenen Häusern und gepflasterten Sträßchen südländisches Flair. Das Hotel der Orient-Gruppe bietet einen einzigartigen Blick über den Zoo und die Parks der Stadt, in zehn Minuten sind die Gäste in der City. 106 großzügige Zimmer und 14 Suiten wurden vom südafrikanischen Designer Graham Viney mit Elementen des britischen Kolonialstils kombiniert. Ein Elektro-Shuttle bringt die Gäste zu ihren "Villen". Swimmingpool, Tennisplatz und Fitnesscenter. Doppelzimmer mit Frühstück sind ab etwa 360 Euro zu buchen. Adresse: 67 Jan Smuts Avenue; Westcliff Johannesburg 2193, Tel: +27 (0)11 481 6000. Im Internet: www.westcliff.co.za

Waterberg-Region

Etwa drei Autostunden nördlich von Johannesburg liegt die noch recht unbekannte Waterberg-Region. Weil es hier keine Malaria gibt, ist die Destination besonders für Familien interessant, die kein Gesundheits-Risiko eingehen und trotzdem die afrikanische Wildnis erleben wollen. Sehr charmante Unterkünfte bietet das Paar Ant und Tessa Barber, die Touristen in ihren beiden Lodges "Ants Hill" und "Ants Nest" willkommen heißen. Preise inklusive eines sehr flexiblen Exkursionsprogramms beginnen bei 325 Euro pro Person pro Nacht. Adresse: PO Box 441, Vaalwater 0530, Südafrika. Telefon 0027-14-7553584, Fax 0027-14-7554941, Im Internet: www.waterberg.net

Sabi Sabi Wildreservat

Sabi Sabi Lodges: Inmitten der Wildnis liegen die luxuriösen Fünfsterne-Lodges von Sabi Sabi, dem privaten Wildpark im Sabi Sand Reservat. Das Areal grenzt an den Krüger Park an. Vier verschiedene Camps bieten in jeweils unterschiedlichem Stile das Gestern, Heute und Morgen. Morgens und Abends gehen die Gäste auf Pirschfahrt in die Wildnis. Kontakt in Deutschland: Telefon 06081-688489, E-Mail info@etcmarketing.de, Im Internet: www.sabisabi.com
Selati Camp im Kolonialstil des ausgehenden 19. Jahrhunderts, als die Selati-Eisenbahnlinie gebaut wurde, mittels der die Goldfundstätten im Westen mit der Ostküste verbunden werden sollten. Romantische Lodges, abends in Laternenlicht getaucht mit modernen Bädern, und dunklen Möbeln. Eine Stimmung aus der Pionierzeit zur Jahrhundertwende. Suiten inkl. Verpflegung und Safaris ab etwa 665 Euro.
Die Bush Lodge ist im zeitgenössischen afrikanischen Stil gehalten. Von der weitläufigen Terrasse mit ihren Korbsesseln und Ledersofas blicken die Gäste direkt auf die Wildnis mit Chancen, Raubkatzen und andere Tiere zu beobachten. Suiten inkl. Verpflegung und Safaris ab etwa 590 Euro.
Die Earth Lodge ist laut Conde Naste Traveler USA eine der besten Adressen der Welt. Einzigartige Architektur, die Bäume und Erdreich integriert, in 13 exklusiven Luxus Suiten. Suiten inkl. Verpflegung und Safaris ab etwa 750 Euro.
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