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Brand- und Gesundheitsgefahr Griechenland steht vor gewaltiger Hitzewelle – Temperaturen steigen auf bis zu 44 Grad

Strand an der griechischen Küste
Da neben der Hitzewelle auch starke Winde erwartet werden und es seit Wochen trocken ist, steigt die Gefahr von Waldbränden (Symbolbild)
© Nicolas Economou / Picture Alliance
In den nächsten Tagen sollen die Temperaturen in Griechenland stark anstiegen. Auch in der Nacht kühlt es kaum ab. Das beliebte Reiseziel fürchtet sich vor einer möglicherweise tödlichen Hitzewelle.

Das beliebte Urlaubsziel Griechenland fürchtet sich vor einer bevorstehende Hitzewelle. Ab Dienstag sollen die Temperaturen tagsüber auf bis zu 44 Grad steigen und auch nachts nicht unter 30 Grad fallen. Sowohl der griechische Wetterdienst als auch der Zivilschutz sprechen bereits jetzt Warnungen aus, weil die Hitze bis zum 8. August anhalten soll, also außergewöhnlich lang.

Sinken die Temperaturen auch nachts nicht, ist das für den menschlichen Körper enorm anstrengend, weil er sich nicht erholen kann. Je länger das extreme Wetter anhält, desto gefährlicher ist das für die Gesundheit. Weil auch starke Winde erwartet werden und es seit Wochen trocken ist, könnten sich Brände zudem schnell ausbreiten.

Hitzewellen kosteten in der Vergangenheit unzählige Leben

Griechenland hat böse Erinnerungen an extreme Hitzewellen. 1987 starben bei einer ähnlichen Hitze-Phase geschätzte 4000 Menschen. Damals gab es nur wenige Klimaanlagen und Stadtwohnungen wurden vor allem für ältere Menschen zur Todesfalle. Bei einer weiteren Hitzewelle mit starkem Wind verbrannten 2007 auf der Halbinsel Peloponnes große Flächen, Dutzende Menschen kamen damals ums Leben. Jetzt wird befürchtet, dass die angekündigte Welle das alles noch in den Schatten stellen könnte.

Griechische Insel Astypalea

Sehen Sie im Video: Grüner, smarter und nachhaltiger – das möchte die griechische Insel Astypalea im Laufe der nächsten fünf Jahren werden. So sollen beispielsweise in naher Zukunft nur noch Elektroautos auf der Insel unterwegs sein. Volkswagen mischt bei dem Modellprojekt bereits mit. 

jus DPA

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