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Freiheitsstatue: New Yorker bekommen ihr Wahrzeichen zurück

Die Freiheitsstatue ist wieder für Besucher zugänglich. Bürgermeister Bloomberg und US-Innenministerin Norton haben das Wahrzeichen mit einem Festakt wiedereröffnet.

Neuen Warnungen vor Terrorangriffen zum Trotz ist in New York die Freiheitsstatue teilweise wieder für Besucher geöffnet worden. Das bekannteste Wahrzeichen der USA war seit der Zerstörung des einst in Sichtweite aufragenden World Trade Centers am 11. September 2001 geschlossen worden. Die Wiederöffnung demonstriere, dass die Amerikaner und insbesondere die New Yorker sich nicht einschüchtern ließen, sagte Bürgermeister Michael Bloomberg bei der patriotischen Eröffnungszeremonie.

"Dies ist Amerika, und Amerikaner sind stark und wissen ihre Freiheit zu würdigen", so Bloomberg. Zugänglich ist allerdings nicht, wie früher, die gesamte Statue, sondern nur der 16 Stockwerke hohe Sockel des 117 Jahre alten Denkmals. Der Innenraum der Lady Liberty bleibt nach Behördenangaben auf unabsehbare Zeit gesperrt, da die Evakuierung im Katastrophenfall nicht rasch genug möglich sei."Wir müssen wachsam bleiben und wir müssen alles tun, um die Menschen zu schützen", sagte Bloomberg bei der von einem Großaufgebot an bewaffneten Polizisten abgesicherten Feierstunde. Trotz der jüngsten Terrorwarnung reiße der Strom von New-York-Touristen nicht ab. Die Hotels der Stadt hätten keine Stornierungen erhalten, erklärte der Bürgermeister. Besucher des Denkmalssockels müssen massive Sicherheitskontrollen in Kauf nehmen.

Die Freiheitsstatue war ebenso wie das Empire State Building und andere New Yorker Wahrzeichen nach der Zerstörung des World Trade Centers gesperrt worden. Im Dezember 2001 wurde zwar die Insel Liberty Island wieder für Besucher zugänglich gemacht. Die symbolträchtige Statue sowie ihr Sockel blieben jedoch - im Gegensatz zu allen anderen Denkmälern New Yorks - weiterhin geschlossen. In den letzten Jahren wurden umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen eingebaut, während zugleich das Museum im Sockel neu gestaltet wurde.

Symbol franko-amerikanischer Freundschaft

Die Statue, die ursprünglich den Namen "Freiheit, die die Welt erleuchtet" trug, kam 1886 als Geschenk Frankreichs nach Amerika und galt als Symbol franko-amerikanischer Freundschaft. Sie wurde von dem Bildhauer Frédéric Auguste Bartholdi aus der elsässischen Stadt Colmar entworfen.

Um lange Schlangen und Wartezeiten beim Kauf eines Tickets zu vermeiden, wird es ein neues Ticketsystem geben, mit dem schon im Voraus Eintrittskarten reserviert werden können. Liberty Island erreicht man von Lower Manhattan / New York Harbour mit der Fähre. Der Eintrittspreis inklusive der Fährkosten beträgt rund 10 Euro.

DPA

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