HOME

Stern Logo Ratgeber Urlaub

Studie zum deutschen Urlaubsglück: Nur ein preisbewusster Urlaub ist ein Traumurlaub

In wenigen Tagen starten die Sommerferien. Die schönste Zeit des Jahres soll es werden. Doch was macht das persönliche Ferienglück vollkommen? Eine Studie verrät die wahren Bedürfnisse von Urlaubern.

Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ist für mehr als drei Viertel aller Deutschen eine Kernanforderung an die Ferien: Deutsche Urlauber an der Platja de Muro auf Mallorca.

Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ist für mehr als drei Viertel aller Deutschen eine Kernanforderung an die Ferien: Deutsche Urlauber an der Platja de Muro auf Mallorca.

Bei der Planung des perfekten Urlaubsglücks sind die meisten Menschen in Deutschland einer Umfrage zufolge in erster Linie preisbewusst. "Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ist für mehr als drei Viertel aller Deutschen eine Kernanforderung an den Urlaub", berichtete die BAT-Stiftung für Zukunftsfragen in Hamburg.

Bei einer repräsentativen Befragung von mehr als 4000 Teilnehmern ab 14 Jahren gaben 79 Prozent dies als wichtigstes Kriterium für ihr persönliches Urlaubsglück an. Die Reisenden seien dabei nicht etwa geizig, sondern wollten genau wissen, was sie für ihr Geld bekommen.

Männer achten eher auf das Materielle

Abgesehen davon spielten "materielle Qualitätsmerkmale" - etwa Shopping-, Unterhaltungs- und Wellnessangebote weniger eine Rolle, um die schönste Zeit des Jahres perfekt werden zu lassen: Neben einer schönen Natur und viel Sonne seien Urlaubern "immaterielle Werte" wichtig, berichtete Ulrich Reinhardt, Wissenschaftlicher Leiter der Stiftung. "Die Tourismusbranche muss umdenken: "Freundlichkeit und Wohlfühl-Atmosphäre sind wichtiger als Wellness-, Einkaufs- und Sportcenter", sagt er. "Zu viele Angebote vor Ort stressen mehr, als dass sie glücklich machen."

So gehören zu den ermittelten Top Ten für "Das perfekte Urlaubsglück" auch eine schöne Natur, Gastfreundschaft und freundliches Personal, Atmosphäre und Gemütlichkeit, Harmonie, leckeres Essen, Ruhe und Erholung, warmes Wetter und viel Sonne, ein gesundes Klima und eine unkomplizierte Anreise. Auch hier gebe es Unterschiede zwischen den Geschlechtern, sagte Reinhardt: "Männer legen schon etwas mehr Wert auf das Materielle und achten stärker auf Preis und Leistung. Frauen ist es hingegen wichtiger, dass der Urlaub einfach eine besondere Zeit wird."

Gastfreundschaft ist gefragt

Den "Dreiklang des deutschen Urlaubsglücks" nannte Reinhardt die Bedeutung von Preis-Leistung, Natur und Freundlichkeit. "Die Branche sollte sich wieder mehr auf ihre Grundpfeiler konzentrieren und nicht versuchen, sämtliche Angebote des Alltags, bei denen es im Zweifel noch an Qualität mangelt, auch im Urlaub bereitzustellen", sagte er. "Wäre ich Hotelier, würde ich vor allem in Gastfreundschaft investieren. Gerade in dem Bereich liegen auch viele andere Länder immer noch deutlich vor uns."

Auffällig sei zudem, dass die Anforderungen an den Urlaub insgesamt stiegen, berichtete Reinhardt. "So wurden 1993 lediglich drei Merkmale von der Mehrheit der Bürger als besonders wichtig eingestuft - heute sind es 17." Es zeige sich, dass die Deutschen reiserfahrener und auch anspruchsvoller als vor 20 Jahren seien. Sie erwarteten "höchste Qualität in jeder Klasse". Reinhardt: "Kompromisse will im Urlaub kaum jemand machen, ganz im Gegenteil: Er soll möglichst perfekt sein."

tib/DPA / DPA
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?