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Billigflieger: Kostenlose Flugtickets: Die irre Idee des Ryanair-Chefs Michael O'Leary

Michael O'Leary ist einer der schrägsten Vögel der Luftfahrtbranche. Die neuste Idee des Ryanair-Chefs: Er will künftig kostenlose Flugtickets anbieten. Nur eine seiner wirren Ideen - oder ein realistisches Szenario?

Ryanair-Chef Michael O'Leary

Ryanair-Chef Michael O'Leary 

Die Luftfahrtbranche scheint Irre anzuziehen. Da wäre der Virgin-Airlines-Chef Richard Branson, der auch schon mal für Werbezwecke mit einem Panzer über den New Yorker Times Square rollt oder mit verschmierten Lippenstift und billiger Blondperrücke als Stewardess auftritt - weil er eine Wette verloren hatte. Zum anderen gibt es da noch Michael O'Leary, den Chef der Billigairline Ryanair, der seit Jahren keine Gelegenheit auslässt, um aufzufallen. So kann es passieren, dass er zu einer Pressekonferenz als Robin - dem Superhelden-Helfer aus der Batman-Saga - verkleidet eine neue Kooperation feiert.

Doch der Ire braucht keine schrägen Outfits. Seine mit Kraftausdrücken gespickten Verbalattacken haben es in sich. Dazu kommen haarsträubende Geschäftsideen: Passagiere, die man dazu erziehen müsse, weniger auf die Toilette zu gehen, oder Flieger mit billigen Stehplätzen. Auch ein Abspeckprogramm hat er schon seinem Flugpersonal verordnet. Er ist durch und durch Provokateur. In einem Interview soll er mal gesagt haben, dass die Deutschen "nackt über Scherben robben würden", um an billige Tickets zu kommen.

"Alle Tickets kostenlos" bei Ryanair

Das muss man wissen, wenn man das aktuelle Interview von O'Leary im Handelsblatt liest. Denn auch diese Gelegenheit lässt der Firmenlenker nicht aus, um zünftig in die "Deutschen-lieben-Billigflieger"-Kerbe zu schlagen. "Eines Tages sollen alle Tickets bei uns kostenlos sein", so O'Leary. Verwegen - so nennt die Zeitung den Plan. Doch für den Ryanair-Chef scheint diese Idee gar nicht so abwegig. Er wolle Geld mit Zusatzleistungen verdienen. "Snacks während des Flugs, Internet, Werbung – wo immer es möglich ist. Bereits jetzt machen Zusatzleistungen rund 30 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Kostenlose Tickets ist das Ziel. Wir werden das vielleicht nie erreichen, aber das ist zumindest unser Ziel", sagte er im Gespräch mit dem "Handelsblatt". 

Womit Airlines Geld verdienen

Airlines, die nur mit aufgegebenen Koffer und verkauften Tomatensaft Geld verdienen, das klingt zunächst absurd - und ist doch zum Teil schon Realität. Denn das Geschäft mit Sitzplatz-Upgrade, Extra-Gebühren für Gepäck und Snacks an Bord boomt. Denn hier können die Airlines noch satte Gewinne erzielen - mit dem reinen Fluggeschäft (vor allem auf Kurzstrecken) geht das kaum noch. Im Branchenschnitt verdienen sie an einem Flug von A nach B kaum mehr als vier Dollar. "Das ist weniger, als ein Sandwich in der Regel kostet", sagte Tony Tyler, Chef des internationalen Luftfahrtverbands IATA. Zwar fliegen immer mehr Menschen, doch die Gewinnmarge ist mit durchschnittlich 1,8 Prozent hauchdünn. Der Preiskampf unter den Fluggesellschaften ist ruinös.

Lohnendes Zusatzgeschäft

Tatsache ist: Ryanair hat im ersten Halbjahr 2016 (bis Ende September) die Zusatzerlöse um 11 Prozent auf 889 Mio Euro gesteigert. Der Ticketverkauf ist knapp vier Mal so hoch. Vorbild für O'Leary könnte die US-Billigairlines Spirit sein. Die Fluggesellschaft erzielte 2015 knapp die Hälfte (43 Prozent) seines Umsatzes mit Zusatzgeschäften. Ob Sitzplatzauswahl, Handgepäck oder Getränke - alles kostet extra. 52 Dollar gaben Passagiere im Durchschnitt zusätzlich aus. Bei Ryanair waren es 2015 durchschnittlich 16,34 Dollar. Gratis-Tickets kann der Billigheimer der Lüfte so zwar noch nicht anbieten - doch sein Plan des kostenlosen Tickets scheint gar nicht ganz so irre zu sein wie gedacht.

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(