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Reiseservice: Häschen im Hofbräuhaus

Ob das geliebte Kuscheltier wohl ein glückliches Leben führt, mag sich schon so manch Besitzer gefragt haben. Hasi und Bärchen aber gleich auf Reisen zu schicken ist ein neuer Service, den nun diverse Agenturen anbieten.

Hase "Lothar" aus Bremen schreibt noch regelmäßig. Neulich hat sich Elke Verheugen über eine Postkarte vom Brandenburger Tor gefreut. Der Stoffhase, beziehungsweise dessen Besitzer, bedankt sich damit für die nette Zeit in München. Elke Verheugen und ihr Freund haben "Teddy in Munich" gegründet und organisieren Reisen in die bayerische Landeshauptstadt - allein für Kuscheltiere. Ähnliches bietet der Berliner Marc Weidemann an. Bei ihm können Hüte auf Wanderschaft gehen. Als erstes hat er dafür ein Exemplar von Rockmusiker Udo Lindenberg bekommen.

Beiden Reiseanbietern kann man sein Lieblingsstück zuschicken. Hinterher gibt es dann Bilder von Hut oder Teddy vor den Sehenswürdigkeiten der Städte, der Liebling reist per Post nach Hause. Das erinnert an den französischen Film "Die wunderbare Welt der Amélie": Dort geht der Gartenzwerg von Amélies Vater auf Weltreise: Eine Stewardess nimmt den Zwerg mit und fotografiert ihn rund um den Erdball.

"Puschel", "Äffle" und "Bärli" Hofbräuhaus

Marc Weidemann kam im Kino auf die Idee zu "HutTravel", als er den markigen Marlboro-Cowboy mit Hut sah. Dann schrieb er Lindenberg, der ihm tatsächlich eine Kopfbedeckung zukommen ließ. "Die Idee mit den Hüten, das ist symbolisch: Ich freu mich über alle Erfinder im Lande - und wenn er den Hut mit den vier Ecken erfindet", meint der Sänger. Für verrückte Ideen sei er immer zu haben. Für Weidemann (31), der sonst im Marketingbereich arbeitet, ist das Ganze erst einmal ein Spaß. Er wartet noch, ob jemand seinen Hut für rund 500 Euro eine Woche lang zum Reichstag, zur Mauergedenkstätte, zum Brandenburger Tor oder zum Checkpoint Charlie schicken will.In München ist der Reiseservice für Stofftiere indes schon voll angelaufen. Für 99 Euro können "Puschel", "Äffle" oder "Bärli" eine Woche lang Hofbräuhaus, Biergärten oder Viktualienmarkt kennen lernen. Ein Jahr nach der Gründung des Service kamen schon 85 Tiere, eines davon war zum Beispiel ein über 60 Jahre alter Teddy. "Mir kommt das mittlerweile ganz normal vor", erzählt Elke Verheugen (47) lachend.

Wie lebt es sich so als Stofftier?

Für sie und ihren Freund Christopher Böhm (34) ist der Reiseservice, bei dem sie mit den Tieren durch die Stadt ziehen, ein Nebenjob. Die Philosophie dahinter? "Das Verspielte in uns zulassen" und "Werbung für München", wie Verheugen erklärt. Es sind Erwachsene, keine Kinder, die ihre Kuscheltiere, vom Tiger bis zum Krokodil, auf Reisen schicken. Manchmal sind sogar Luftlöcher oder Kopfschmerztabletten im Postkarton.Die Idee hatte das Paar, als es bei einem Spaziergang am Starnberger See in ein Gewitter kam. Stoffhase "Susi" saß im Auto und blieb trocken, was die beiden über das Leben von Stofftieren sinnieren ließ. Mittlerweile klingt der Reiseservice ziemlich perfektioniert: Das Stofftier bekommt "volle Verpflegung" und genießt VIP-Status. Die Reisegruppe beträgt maximal 12 Teilnehmer, hinterher gibt es ein "hochwertiges Fotoalbum". Sogar aus Kanada, London und Paris kamen schon Tiere, erzählt Verheugen. Und zum Oktoberfest waren die Gruppen ausgebucht.

Caroline Bock/DPA / DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(