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48. Super Bowl Seattle Seahawks überrennen Denver Broncos


Große Überraschung im Finale der National Football League NFL: Die Seattle Seahawks bezwingen die favorisierten Denver Broncos - und das sehr deutlich. Das Team feiert seinen ersten Super-Bowl-Sieg.

Die Seattle Seahawks sind erstmals Meister der National Football League NFL. Das Team von Trainer Pete Carroll gewann am Sonntagabend (Ortszeit) im MetLife Stadium von East Rutherford/New Jersey einen überraschend einseitigen Super Bowl gegen die leicht favorisierten Denver Broncos mit 43:8.

Das im Vorfeld noch befürchtete Winterwetter blieb aus. Bei Außentemperaturen von neun Grad Celsius waren die Seahawks von Beginn an dominant. Als Denvers Quarterback-Star Peyton Manning gleich bei seiner ersten Aktion das Lederei vor der eigenen Endzone nicht festhalten konnte, ging Seattle durch einen Safety nach zwölf Sekunden mit 2:0 in Führung. Es waren die schnellsten Zähler der Super-Bowl-Geschichte.

Favoriten werden zum großen Verlierer

Die Broncos, die in der regulären Saison mit 606 erzielten Punkten einen neuen NFL-Rekord aufgestellt hatten, kamen erst in der 23. Minute erstmals über die Mittellinie und lagen zur Pause bereits 0:22 hinten. Alle Hoffnungen auf ein Comeback machte vor 82 529 Zuschauern Seahawks Wide Receiver Percy Harvin zwölf Sekunden nach Wiederbeginn mit einem Touchdown-Lauf über 87 Yards zum 29:0 zunichte. Denver gelangen erst in der 45. Minute die ersten Punkte. Allerdings war die Partie da beim Stand von 8:36 längst entschieden.

Die vor dem Kickoff leicht favorisierten Broncos mussten die dritthöchste Pleite der Super-Bowl-Geschichte einstecken und sich bei der siebten Finalteilnahme zum fünften Mal geschlagen geben. Somit hat das Traditionsteam aus Colorado mehr Super Bowls verloren als jeder andere NFL-Verein. Zum wertvollsten Spieler der Partie (MVP) wurde Seahawks-Linebacker Malcolm Smith gewählt.

anb/kis/DPA DPA

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