Flaute bei der Kieler Woche Wolfgang Hunger segelt ohne Wind auf Erfolgskurs


Die Windjammerparade sorgte bei der 116. Kieler Woche für Begeisterung, der Wind dagegen einmal mehr für Jammer: Auch der achte Tag der weltgrößten Segelregatta war von Flaute geprägt. In 15 internationalen Bootsklassen konnten am Samstag die rund 750 teilnehmenden Boote nur am frühen Nachmittag einige Rennen absolvieren.

Die Windjammerparade sorgte bei der 116. Kieler Woche für Begeisterung, der Wind dagegen einmal mehr für Jammer: Auch der achte Tag der weltgrößten Segelregatta war von Flaute geprägt. In 15 internationalen Bootsklassen konnten am Samstag die rund 750 teilnehmenden Boote nur am frühen Nachmittag einige Rennen absolvieren.

Rekordsieger Wolfgang Hunger segelt auch ohne Wind auf Erfolgskurs. Nach bislang fünf Wettfahrten liegen der 505er- Steuermann und sein Vorschoter Julian Kleiner trotz dem mit Rang 24 verpatzten letzten Rennen einen Tag vor Ende der Kieler Woche mit nur zwölf Punkten auf Platz eins. Bliebe es bei diesem Ergebnis, dürfte Hunger am Sonntag seinen 18. Titel auf dem Heimatrevier feiern.

Leichtes Spiel hatten die 120 Großsegler und Segelschiffe, die am Samstagvormittag auf der Kieler Förde bei leichtem Westwind ihr Sommerfest zur See feierten. Begleitet von zahlreichen Sport- und Zuschauerbooten und rund 100 000 Fans auf dem Wasser verlief die Geschwaderfahrt unter Führung der Thor Heyerdal reibungslos und begeisterte die Zuschauer. Die Kieler Woche endet am Sonntag.

DPA DPA

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