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DAKAR-RALLYE: Die Dakar-Queen im Pech

Für Jutta Kleinschmidt war die elfte Etappe der Rallye Dakar kein Grund zur Fruede. Bei einer Reifenpanne verlor sie 10 Minuten auf den führenden Masuoka.

Für Jutta Kleinschmidt war die elfte Etappe der Rallye Dakar kein Grund zur Fruede. Wegen einer Reifenpanne auf der mit 467 Kilometern bisher längsten Prüfung in der mauretanischen Wüste verlor Kleinschmidt in ihrem Mitsubishi Pajero 10:22 Minuten auf ihren japanischen Teamgefährten Hiroshi Masuoka, der seinen vierten Tagessieg feierte.

Wieder ein »Höllenritt«

Trotz ihres inzwischen auf 30:37 Minuten gewachsenen Rückstandes auf Masuoka bleibt Kleinschmidt weiter Dritte im Gesamtklassement. Bis zu ihrer Reifenpanne lag die 39 Jahre alte Wahl-Monegassin am ersten Kontrollpunkt noch 26 Sekunden vor Masuoka und nur eine Sekunde hinter dem Gesamtzweiten, ihrem Markenkollegen Kenjiro Shinozuka. Masuoka baute nach seinem vierten »Höllenritt« über die sandigen und steinigen Pisten seine Führung auf Shinozuka von 12:09 auf inzwischen 17:49 Minuten aus. Der Abstand von Shinozuka zu Kleinschmidt vergrößerte sich von 8:26 auf 13:08 Minuten.

Harter Kampf bei den Motorrädern

In der Motorrad-Wertung herrscht ein offener Kampf um die Führung unter den dominierenden KTM-Piloten. Der italienische Vorjahressieger Fabrizio Meoni konnte auch am elften Dakar-Tag seine Führung verteidigen, allerdings hat sich der Vorsprung auf seine Verfolger etwas reduziert. Der Spanier Nani Roma kam bis auf 1:26 Minuten an ihn heran. Roma selbst liegt nur 16 Sekunden vor dem Chilenen Carlo de Gavardo, der seinen dritten Etappensieg erzielte. Vom 20. auf den 23. Gesamtrang fiel die deutsche KTM-Pilotin Andrea Mayer in der Motorradwertung zurück; ihr Rückstand beträgt bereits 5:49:45 Stunden.

Am Mittwoch müssen die Teilnehmer auf der 12. Etappe von Tidjikja nach Tichit in Mauretanien die mit 520 Kilometern längste Prüfung der 24. Rallye Dakar absolvieren.

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