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RALLYE PARIS-DAKAR: Chancen für Kleinschmidt schwinden

Am Schluss der vorletzten Etappe bei der Rallye Paris-Dakar konnte Jutta Kleinschmidt ihren zweiten Platz zwar behaupten, doch für einen Sieg müsste auf der letzten Prüfung ein Wunder geschehen.

Die Deutsche Jutta Kleinschmidt hat bei der 24. Rallye Dakar kaum noch Chancen, ihren historischen Vorjahressieg zu wiederholen. Der führende Japaner Hiroshi Masuoka konnte den Vorsprung zu seiner Verfolgerin Kleinschmidt auf 22:01 Minuten leicht ausbauen. Der Kölnerin bleiben im Finale am Sonntag nur noch 31 km, zu wenig, um aus eigener Kraft noch ihren zweiten Sieg zu schaffen. Dritter blieb der Japaner Kenjiro Shinozuka.

»Wenn einer den Sieg verdient hat, so ist es Masuoka.«

Auf der ersten Hälfte der zweiten Marathon-Etappe, die an zwei Tagen über 1.445 km vom mauretanischen Tichit in die senegalische Hauptstadt Dakar ging, hatte die 39 Jahre alte Wahl-Monegassin Kleinschmidt nach ihrem zweiten Tagessieg noch einmal Hoffnung schöpfen dürfen, weil sie sich bis auf 18:28 Minuten an Masuoka herangepirscht hatte. Der Japaner aber konterte auf der 165 km langen Samstag-Prüfung und vergrößerte seinen Vorsprung auf 22:01. »Ich denke, die Dakar ist entschieden. Wenn einer den Sieg verdient hat, so ist es Masuoka«, erklärte Kleinschmidt am Ziel der 14. Etappe.

Letzte Etappe am Sonntag

Bei den Motorrädern ist dem italienischen Vorjahressieger Fabrizio Meoni sein zweiter »Wüsten«-Triumph kaum noch zu nehmen. Er vergrößerte seinen Vorsprung zu seinem auf Rang 2 fahrenden Rennstall-Kollegen Alfie Cox (Südafrika) auf 47:52 Minuten. KTM- Pilotin Andrea Mayer (Kaufbeuren) rangierte am vorletzten Tag auf dem 23. Gesamtrang. Am letzten Dakar-Tag stehen auf 69 km langen Schleife rund um Senegals Hauptstadt mit der letzten Prüfung nur noch 31 km zur sportlichen Entscheidung an. Die 24. Auflage der Wüsten-Rallye endet am Sonntag.

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