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RALLYE PARIS-DAKAR: Dakar-Sieg für Masuoka

Die Mitsubishi-Piloten Hiroshi Masuoka und Pascal Maimon haben die 24. Rallye Dakar gewonnen. Auf Platz zwei landete die vom Pech verfolgte Vorjahressiegerin Jutta Kleinschmidt.

Jutta Kleinschmidt verfluchte die Technik und verpasste hinter ihrem Mitsubishi-Kollegen Hiroshi Masuoka aus Japan den zweiten Triumph bei der Rallye Dakar. »Wir hätten gewinnen können, aber zweimal ist die Kardanwelle gebrochen«, ärgerte sich die entthronte »Dakar Queen« nach der Zielankunft. »Durch die Reparatur haben wir eine Stunden verloren.« Nach rund 9.500 Kilometern vom französischen Arras in die Hauptstadt des Senegal hatten die 39-Jährige aus Köln und ihr Münchner Co-Pilot Andreas Schulz 22:01 Minuten Rückstand auf die Sieger, Hiroshi Masuoka aus Japan und dessen französischen Beifahrer Pascal Maimon.

Dreifacher Mitsubishi-Erfolg

Nach 15 Prüfungen über 3.572 Kilometer machten Kenjiro Shinozuka/Thierry Delli-Zotti (Japan/Frankreich) den dreifachen Mitsubishi-Erfolg perfekt. Mit einem Rückstand von 35:15 Minuten landeten sie bei dem legendären Marathon-Klassiker auf Platz drei. In der Motorrad-Disziplin wiederholte der Italiener Fabrizio Meoni auf seiner KTM seinen Vorjahressieg.

Kleinschmidt gönnt Masuoka den Sieg

»Mit einem solchen Handicap kann man nicht gewinnen«, haderte Jutta Kleinschmidt mit Fortuna. Trotz fehlerfreier Fahrt verpasste die Diplom-Physikingenieurin einen neuerlichen Erfolg. Auch die eigenhändig durchgeführte Reparatur zweier Antriebsschäden nutze der zweifachen Tagessiegerin wenig; die »vergeudete« eine Stunde war nicht mehr aufzuholen. Ohne diese Rückschläge wäre die Konkurrenz wieder hinterher gefahren. »Masuoka hat diesen Sieg verdient. Bei einer solchen Rallye Zweite zu sein, ist auch nicht schlecht«, meinte sie trotz allen Ärgers.

Erster Triumph für Masuoka

Der 41 Jahre alte Mitsubishi-Angestellte Masuoka gewann fünf der 15 Prüfungen und führte von der sechsten Etappe an bis ins Ziel am Lac Rosé bei Dakar. »Das ist die Wiedergutmachung für das letzte Jahr, als ich mit Pech den Sieg verpasst habe«, freute sich Masuoka, der 1987 erstmals bei der Dakar startete und bei mehreren Einsätzen von Andreas Schulz durch die Wüste navigiert worden war. Für Mitsubishi war der Masuoka-Sieg der achte Dakar-Erfolg - neun Fahrzeugen landeten unter den ersten Zehn.

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