FORMEL 1 »Pischetsrieder will«


Nur noch eine Frage scheint offen: Starten die VW-Formel-1-Boliden im blau-weißen Look des Volkswagen-Logos oder als klassischer Silberpfeil des Audi-Vorgängers »Auto Union«?

Nur noch eine Frage scheint offen: Starten die VW-Formel-1-Boliden im blau-weißen Look des Volkswagen-Logos oder als klassischer Silberpfeil des Audi-Vorgängers »Auto Union«? Denn der künftige VW-Chef Bernd Pischetsrieder hat konkrete Pläne, in den Grand-Prix-Zirkus einzusteigen: »Jeder weiß, dass ich ein eingefleischter Formel-1-Fan bin«, sagte er dem stern. Auch ein Formel-1-tauglicher VW-Motor steht nach Firmenangaben fast fertig in der Wolfsburger Motorenentwicklung - mit »hinreichend Leistung«. Seit geklärt ist, dass Pischetsrieder die Nachfolge des ebenfalls rennsportbegeisterten VW-Chefs Piëch antritt, registrieren Mitarbeiter: »Der Pischetsrieder will.«

Vater des BMW-Engagements

Der 53-Jährige verantwortete bereits vor drei Jahren als BMW-Chef den Einstieg der Münchner ins milliardenteure Geschwindigkeits-Geschäft. Nächste Saison ist VW allerdings noch nicht am Start: »Selbst wenn wir heute ein Engagement entscheiden würden, wären wir erst in drei, vier Jahren draußen«, so Pischetsrieder.

Kaufen oder Einsteigen?

Um in der Formel 1 mitzumischen, fehlt VW freilich noch ein Team. Denn mehr als die zwölf bisherigen wird es nicht geben. Die zwei Möglichkeiten: Entweder VW kauft eines der kleinen, wenig konkurrenzfähigen Teams wie Minardi oder Arrows und entwickelt selbst einen Rennwagen. Oder die Wolfsburger statten ein Team wie Jordan oder Sauber mit ihren Motoren aus - die schnellere und sicherere Variante.


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