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Formel 1: Ferrari droht härtere Strafe im Stallorder-Skandal

Der Automobil-Weltverband Fia urteilt am Mittwoch über den Überhol-Skandal von Ferrari beim Großen Preis von Deutschland. Der italienische Rennstall muss mit einer härteren Strafe als bisher rechnen - und dem endgültigen Aus in der WM.

Ferrari droht ausgerechnet vor seinem Heimspiel ein juristischer Rückschlag im Titelrennen. Der Motorsport-Weltrat des Internationalen Automobil-Verbandes Fia entscheidet am Mittwoch, ob es beim Stallorder-Skandal von Hockenheim bei der vergleichsweise milden Geldbuße von 100.000 Dollar bleibt oder ob das italienische Formel-1-Team wegen der dubiosen Vorfahrt nicht wesentlich härter bestraft wird. Für die beiden Verkehrssünder Fernando Alonso und Felipe Massa könnte ein Punktabzug den vorzeitigen K.o. im WM-Kampf bedeuten.

Ferrari hüllt sich vor der richtungsweisenden Entscheidung in Schweigen. "Wir geben keinen Kommentar ab", sagte ein Ferrari- Sprecher auf die Frage, mit welchen Sanktionen das Team rechne. Der Weltrat könnte im günstigsten Fall die Entscheidung der vier Rennkommissare bestätigen. Aber auch eine drastische Erhöhung der Geldbuße und im - für Ferrari und die Fahrer - schlimmsten Fall die Streichung des Doppelerfolges beim Großen Preis von Deutschland am 25. Juli oder sogar ein Ausschluss von einigen Rennen sind möglich.

Beherrschendes Thema in Monza


Weil das delikate Verfahren unmittelbar vor dem Großen Preis von Italien stattfindet, bekommt es zusätzliche Brisanz. Egal wie die Juroren entscheiden, das Urteil wird beim 13. Saisonlauf in Monza auf jeden Fall ein beherrschendes Thema sein. Allerdings befasst sich das Fia-Gremium mit dem heiklen Top-Thema erst am Schluss seiner Sitzung. Deshalb ist frühestens am späten Nachmittag mit der Bekanntgabe des Schiedsspruchs zu rechnen. Ferrari ist bei der Anhörung am Fia-Sitz in Paris durch Teamchef Stefano Domenicali vertreten. Alonso und Massa werden wohl per Videokonferenz zugeschaltet.

Teamorder ist seit 2002 offiziell verboten. Pikanterweise hatte der damalige Ferrari-Teamchef und heutige Fia-Präsident Jean Todt mit seiner Anweisung an Rubens Barrichello, Michael Schumacher beim Großen Preis von Österreich passieren zu lassen, die Regelverschärfung ausgelöst. Allerdings lässt sich durch verschlüsselte Anweisungen dieses Verbot leicht umgehen.

Ominöses Abbremsen


Die Rennkommissare bezichtigten Ferrari in Hockenheim, gegen Paragraf 39.1 des Sportreglements und gegen Artikel 151c des Internationalen Sport-Kodex' der Fia verstoßen zu haben. Der führende Massa hatte in jener ominösen 49. Runde Alonso durch demonstratives Abbremsen offensichtlich vorbeigelassen, so dass der Spanier den Grand Prix vor dem Brasilianer gewann.

Die Teamverantwortlichen bestritten, eine Stallorder ausgegeben zu haben und auch Massa beteuerte damals: "Das war definitiv meine Entscheidung." Aber offensichtlich hatten die Verantwortlichen den sichtlich frustrierten Fahrer vorher auf Linie gebracht.

Unsportlicher Vorfall


Der unsportliche Vorfall hatte zu wilden Diskussionen geführt und die Formel 1 regelrecht entzweit. Rekord-Weltmeister Schumacher sprach als klarer Befürworter und mehrfacher Nutznießer einer Stallorder von "Mumpitz" und es handle sich hier um "keine Kaffeefahrt". Red-Bull-Teamchef Christian Horner schimpfte seinerzeit: "Das ist schon eine Schande." Schließlich könnte sein in Hockenheim drittplatzierter Schützling Sebastian Vettel im Fall einer Disqualifikation des Ferrari-Duos als nachträglicher Sieger im WM- Rennen entscheidend Punkte gutmachen.

Die italienische "Gazzetta dello sport" hofft indes auf eine Regel-Korrektur. "Vielleicht kommt ja eine Klärung heraus, die diese Heuchelei überwindet und die Stallorder zulässt, so lange diese nicht Piloten oder Autos anderer Team schadet", schrieb das Blatt am Dienstag. "Die jetzige Regelung ist doch eh leicht zu umgehen."

Elmar Dreher, DPA / DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(