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Formel 1 Grosjean bekommt Cockpit bei Lotus Renault

Nach der Verpflichtung von Kimi Räikkönen hat Lotus Renault auch das zweite Cockpit neu besetzt. Romain Grosjean wird in der kommenden Saison an der Seite des Ex-Weltmeisters fahren. Vitaly Petrov und Bruno Senna schauen in die Röhre.

Lotus Renault setzt für die kommende Saison auf ein komplett neues Fahrerduo. Nach der Rückkehr von Kimi Räikkönen gab das Team die Verpflichtung des Franzosen Romain Grosjean bekannt und besiegelte damit das Aus für seine bisherigen Stammpiloten Vitaly Petrov und Bruno Senna.

Zudem ist auch das Comeback des bei einem Rallye-Unfall verletzten Robert Kubica zum Saisonstart 2012 bei Lotus Renault endgültig vom Tisch. Für Grosjean ist es die zweite Formel-1-Chance. Der Franzose war bereits 2009 sieben Rennen für das Renault-Team gefahren, holte damals allerdings keinen WM-Punkt.

Nach seinem souveränen Titelgewinn in der GP2-Serie und überzeugenden Testfahrten entschied sich das Team nun für die Beförderung des 25-Jährigen. "Es ist ein Privileg für mich, an der Seite eines Weltmeisters fahren zu dürfen", sagte Grosjean.

Petrov und Senna haben Chance nicht genutzt

Zuvor hatte Lotus Renault mit dem Comeback von Räikkönen für einen Paukenschlag gesorgt. Der Finne hatte 2007 im Ferrari den WM-Titel geholt. Zuletzt fuhr er zwei Jahre in der Rallye-WM. "Das sind großartige Nachrichten", versicherte Team-Mitbesitzer Gerard Lopez.

Für Petrov und Senna waren es indes schlechte Neuigkeiten. Der Russe Petrov muss nach zwei Jahren weichen, obwohl er weitere Sponsoren-Millionen in Aussicht stellte. Er konnte jedoch sportlich nicht überzeugen. In 19 Rennen holte er in diesem Jahr nur 37 Punkte. Senna brachte es in neun Grand Prix gar nur auf zwei Zähler. Der Brasilianer hatte zur Saisonmitte den ausgebooteten Nick Heidfeld ersetzt.

Heidfeld seinerseits war zu Saisonbeginn kurzfristig für Kubica eingesprungen. Der Pole hatte sich bei einem Rallye-Crash schwer verletzt und ist wohl immer noch nicht voll einsatzfähig. Zuletzt hatte es zwischen Kubicas Management und Lotus Renault Streit über Aussagen zum tatsächlichen Fitnesszustand des Rennfahrers gegeben.

Kaum noch Plätze frei 

Nachdem Lotus seine Fahrer benannt hat, sind kaum noch freie Cockpits in der Königsklasse des Motorsports vorhanden. Nur noch Force India, Williams und Hispania haben jeweils ein Stamm-Cockpit für das kommende Jahr zu vergeben.

Bei Force India könnte Nico Hülkenberg noch seinen deutschen Landsmann Adrian Sutil verdrängen. Sutil wird als zweiter Fahrer neben Pastor Maldonado bei Williams gehandelt. Die neue Saison beginnt mit den Testfahrten in Jerez am 7. Februar.

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