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Formel 1 Vettel stellt den Pole-Rekord von Mansell ein


Wie eine Maschine spult Sebastian Vettel weiter sein Programm ab. In Abu Dhabi sahen die McLaren das ganze Wochenende über kaum schlagbar aus, doch in der alles entscheidenden Qualifying-Runde war Vettel wieder da. Als Sahnehäubchen stellte der Weltmeister zudem einen Rekord von Nigel Mansell ein.

Sebastian Vettel hat einen 19 Jahre alten Rekord von Ex-Weltmeister Nigel Mansell eingestellt und in Abu Dhabi seine 14. Pole Position in dieser Saison gefeiert. Der Brite schaffte dieses Kunststück 1992, damals gab es allerdings nur 16 Saisonrennen. Bei Vettel war die Freude trotzdem riesengroß, auch sein Team gratulierte via Boxenfunk, indem sie den Weltmeister mit "Mr. Mansell" anredeten.

Dabei sah es lange Zeit nicht danach aus, als ob der Rekord – den Vettel beim letzten Rennen in Brasilien sogar noch ausbauen kann – wackeln würde. Schon im Freien Training machten Lewis Hamilton und Jenson Button im McLaren den stärksten Eindruck und auch im Qualifying fuhr Hamilton kontinuierlich an der Spitze, aber im letzten Umlauf zauberte Vettel die Pole-Runde auf den Asphalt.

Sutil überzeugt in der Wartschleife

Vettels 1:38,481 Min war dann auch die stärkste Zeit des Wochenendes, Hamilton steht mit seiner 1:38,622 neben dem Weltmeister in der ersten Reihe. Direkt dahinter werden Button als Dritter und Vettels Teamkollege Mark Webber in das vorletzte Rennen der Saison gehen.

Ebenfalls in die Top Ten schafften es drei weitere deutsche Fahrer. Den besten Eindruck hinterließ dabei Nico Rosberg, der auf Rang sieben landete und fast eine Sekunde schneller war als Teamkollege Michael Schumacher. Rosberg hatte in Abu Dhabi seinen Vertrag bei Mercedes verlängert und will sich nun wieder verstärkt darum kümmern, Schumacher hinter sich zu lassen.

Adrian Sutil im Force India landete auf dem neunten Rang und platzierte sich direkt vor seinem Teamkollegen Paul di Resta. Sutil macht seit Wochen einen starken Eindruck, sein Cockpit könnte er trotzdem los sein. Teamchef Vijay Mallya will nach dem Rennen bekannt geben, wer in der kommenden Saison für Force India starten wird, es gilt als offenes Geheimnis, dass Sutils Name nicht dabei sein wird.

Nichts Neues gab es auch von Timo Glock. Der Virgin-Pilot schaffte erneut nicht den Sprung in die zweite Qualifikationsrunde, immerhin platzierte er sich vor seinem Teamkollegen und vor beiden HRT.

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