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GRAND PRIX VON AUSTRALIEN: Formel 1 ist, wenn es rumpelt und kracht

Michael Schumacher hat sich weder von einem Massencrash noch von der Konkurrenz aufhalten lassen und sich in überlegenster Manier den ersten Saisonsieg gesichert.

Michael Schumacher hat sich weder von einem Massencrash noch von der Konkurrenz aufhalten lassen und sich in überlegenster Manier den ersten Saisonsieg gesichert. Während 14 der 22 Piloten die Zielflagge im Albert Park nicht sahen, erteilte der viermalige Weltmeister im ersten Rennen des Jahres 2002 im »alten« Ferrari der Konkurrenz eine Lehrstunde. »Das war ein perfekter Saisonstart, den wir uns nicht ganz so erträumt hatten«, sagte Schumacher und kündigte an: »Ich gehe mal davon aus, dass wir in diesem Jahr noch viel Spaß haben werden.«

Souverän im »Jahreswagen«

Mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks spulte der 33-jährige Kerpener auf den 307,574 Kilometern sein Programm im »Jahreswagen« ab. In 1:35:36,701 Stunden feierte der Rheinländer vor 100 000 begeisterten Zuschauern ungefährdet seinen 54. Grand-Prix-Sieg. Der Kolumbianer Juan Pablo Montoya im Williams-BMW lag beim Großen Preis von Australien als Zweiter bereits 18,628 Sekunden zurück. McLaren- Mercedes-Neuling Kimi Räikkönen hatte als Dritter gar 25,067 Sekunden Rückstand.

Jagd nach dem Fangio-Rekord

Titelfavorit Schumacher, der in Australien den dritten Sieg in Serie schaffte, jagt in seiner zwölften Saison in der Königsklasse des Motorsports den Fabelrekord von Juan Manuel Fangio. Der Argentinier hat als einziger Rennfahrer fünf Weltmeister-Titel sammeln können.

Massencrash nach dem Start

Mit einem Chaos begann die neue Formel-1-Saison. Beim Start auf dem 5,303 Kilometer langen Albert-Park-Circuit krachte Ralf Schumacher im Williams-BMW ins Heck von Rubens Barrichello. Von der Pole-Position aus wechselte der Brasilianer zwei Mal die Linie. Ralf Schumacher im Williams-BMW knallt ins Heck des Ferrari und löste eine Massenkarambolage aus. Der Wahl-Österreicher flog durch die Luft, prallte in den Fangzaun, kam aber mit dem Schrecken davon. »Vom Bremsen her kann ich ihm nicht unbedingt einen Vorwurf machen, weil es auf die erste Kurve zuging. Mit Sicherheit hat er zu früh gebremst, aber das muss ich halt ihm überlassen, wann er zu bremsen anfängt. Aber die Richtungswechsel sind in keiner Weise regelkonform und da muss schon etwas unternommen werden«, urteilte der Deutsche relativ gelassen.

Acht Fahrzeuge als Unfallopfer

Insgesamt acht Autos waren in den Unfall verwickelt, darunter auch der Mönchengladbacher Nick Heidfeld, der seinen Sauber-Petronas in der Box abstellen musste. Vor der Einführungsrunde waren die beiden Arrows mit Heinz Harald Frentzen und Enrique Bernoldi mit Motorendefekt stehen geblieben und mussten aus der Boxengasse ins Rennen gehen. Heidfelds Stadtrivale aus Mönchengladbach wurde in der 19. Runde in seinem ersten Grand Prix für Arrows-Ford disqualifiziert. Er war bei Roter Ampel aus der Box gefahren.

Rundenbestzeiten am Fließband

Michael Schumacher, der sich dem Startunfall durch die Flucht auf die »Wiese« entziehen konnte, zog unbeeindruckt seine Runden. In der 12. der 58 Runden holte sich der Weltmeister erstmals die Führung für Sekunden, als David Coulthard im McLaren-Mercedes in die Wiese fuhr. Der Kolumbianer Juan Pablo Montoya nutzte die Gunst der Stunde, überholte »Schumi« spektakulär und fuhr an die Spitze. Fünf Runden später war dann Michael Schumacher »richtig« vorne. Mit Rundenbestzeiten am Fließband baute der Weltmeister seine Spitzenposition immer weiter aus. Wegen der Probleme mit dem neuen Ferrari F2002 war der viermalige Weltmeister sicherheitshalber mit dem zuverlässigen Vorjahresmodell unterwegs gewesen. Eine Strategie, die sich auszahlte.

Während David Coulthard seinen »Silberpfeil« in der 36. Runde abstellen musste, sorgte sein Teamkollege Räikkönen als Dritter mit dem ersten Podestplatz seiner Karriere für Furore. Ein Überraschung schaffte auch der Australier Mark Webber im Minardi-Asiatech als Fünfter hinter Jaguar-Pilot Eddie Irvine. Von seinen Landsleuten wurde er überschwänglich gefeiert. Einen gelungenen Einstand feierte in Melbourne auch Formel-1-Einsteiger Toyota: Der in Köln beheimatete Rennstall holte durch den Sechsten Mika Salo auf Anhieb den ersten WM-Punkt.

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(